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Austrittswelle bei den Genossen

Dramatische Austrittswelle bei der SPD: Erzürnt über die Umstände, die zur Nominierung von Danial Ilkhanipour zum Bundestagskandidaten in Eimsbüttel führten, haben inzwischen mehr als 120 Mitglieder hamburgweit ihr Parteibuch abgegeben, wie die MOPO aus internen Kreisen erfuhr. Und ein Ende sei nicht in Sicht, heißt es.



Wie berichtet, werden Ilkhanipour unsaubere Methoden bei seiner Kandidatur vorgeworfen. Dennoch ist die Wahl rechtlich offenbar nicht anfechtbar. Um die inzwischen verfeindeten Lager zu befrieden, wurden bereits mehrere Szenarien durchgespielt.



Aber Ilkhanipour hält an seiner Kandidatur fest, die der SPD den Verlust ihres sicher geglaubten Wahlkreises Eimsbüttel bescheren könnte. Denn laut "election.de", einer Wahlplattform im Internet, hat die CDU dort bereits einen Vorsprung. Als einzig realistische Alternative, die SPD-Krise zu überwinden, wird derweil eine Mitgliederbefragung in Eimsbüttel gesehen. Auch ohne Zustimmung von Ilkhanipour, der sich dann dem Votum beugen soll.

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Datum:  2.12.2008
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