Die Story: Weil Dave, Ersatzvater und Manager der zu Popstars avancierten Chipmunks, mit gebrochenen Knochen in einem Pariser Krankenhaus liegt, muss dessen Cousin Toby die Betreuung der drei singenden Streifenhörnchen übernehmen. Für die beginnt nunmehr der Ernst des Lebens: Unterricht ist angesagt. Der vorlaute Alvin, der schlaue Simon und der kuschelbedürftige Theodore haben sich noch nicht ganz eingewöhnt, da sollen sie ihre Schule auch schon bei einem Musikwettbewerb vertreten. Doch statt dafür zu proben, hängt Alvin zum Missfallen seiner Brüder lieber mit den Jungs vom Football-Team ab. Zudem erwächst dem Trio in den Chipettes Brittany, Jeanette und Eleonore plötzlich Konkurrenz. Gemanagt werden die drei Hörnchen-Grazien vom skrupellosen Ian, mit dem Alvin & Co. bereits bei ihrem ersten Leinwand-Auftritt unliebsame Bekanntschaft machten.
Die Schauspieler: Während Neuzugang Zachary Levi als von der Chipmunks-Betreuung völlig überforderter Videogame-Nerd Toby kein vollwertiger Ersatz für den diesmal nur in wenigen Szenen zu sehenden "Dave" Jason Lee ist, gibt David Cross einmal mehr beherzt den intriganten Kotzbrocken Ian. Aber die Stars sind hier selbstverständlich die perfekt computeranimierten Hörnchen mit ihren technisch verfremdeten Quäk-Stimmen. Dabei stehen die Chipettes den Chipmunks in puncto Charme in nichts nach.
Der Regisseur: Für den zweiten Leinwand-Auftritt der herzigen Hörnchen übernahm Betty Thomas ("Dr. Dolittle") den Regiestab von Tim Hill. Geschadet hat das nichts. Wie im Vorgängerfilm, der weltweit mehr als 350 Millionen Dollar einspielte, gibt das Drehbuch immer wieder Anlass zu überdrehter Nager-Action und schrägen Gesangsnummern. Diesmal erfahren unter anderem "You Really Got Me" von den Kinks und "Stayin' Alive" von den Bee Gees eine chipmunkige Neuinterpretation. Als Dreingabe dürfen die quietschfidelen pelzigen Brüder auch noch auf romantischen Pfaden wandeln. Denn sympathischerweise lassen sich die Chipettes von ihrem Manager nicht so instrumentalisieren, wie der es gern hätte.