"Menschen bewerten Informationen und Inhalte intelligenter als Maschinen", nach diesem Prinzip arbeitet das Portal "Mister Wong". Anders als bei Google & Co., wo eine Software die Websuche übernimmt, bewerten beim "Social Bookmarking" die User, welche Webseite sie am meisten besuchen.
Nach dem Vorbild der amerikanischen Website del.icio.us ist jetzt auch das deutschsprachige Portal "Mister Wong" ins "Social Bookmarking" eingestiegen. Dabei bewerten die registrierten Nutzer ihre meistbesuchten Internetangebote und ordnen diese mit Hilfe von Stichwörtern ("Tags"). Bei Google sortiert eine intelligente Software die gewaltigen Datenbanken registrierter Webseiten. Diese Algorithmen bestimmen auch, welche 20 Seiten als Topangebote angezeigt werden. Das will die Gemeinschaft der Internet-Nutzer beim "Social Bookmarking" selbst in die Hand nehmen. Jeder Nutzer kann dort sein persönliches Bookmarkverzeichnis anlegen und mit Tags versehen, ebenso aber auch die Adressen zu anderen Stichwörtern einsehen. Je mehr User einen entsprechenden Link in der Favoritenliste haben, umso positiver wird er eingeschätzt.°Wer sich bei Mister Wong anmeldet, der kann seine Bookmarks dann auch online speichern und somit an jedem Ort der Welt abrufen.
Der Wert des so entstehenden Katalogs steigt mit der Zahl der Nutzer und der von ihnen eingetragenen Adressen. Eine Leiste für den Firefox-Browser vereinfacht das schnelle Zugreifen auf die eigenen Bookmarks wie auf die der Community.
Das Teilen der Favoriten mit anderen Nutzern und die Möglichkeit, Gruppen zu bilden, bieten weitere vielfältige Möglichkeiten, sich durch andere inspirieren zu lassen. Der eingetragene Nutzer kann seine verschiedenen Favoriten als öffentlich oder privat ablegen. Die privaten sind natürlich für keinen anderen sichtbar. Freunde mit interessanten Bookmarks können auch in eine Buddys-Liste eingetragen werden. So hat man immer einen Blick auf deren Favoriten.
Die Anfang März gestartete Webseite hat schon über 11000 Bookmarks ihrer User gelistet.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?