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Scientology: Hetze gegen Psychiatrie

Lübecker Straße 127. Noch bis vor ein paar Tagen die Adresse eines leer stehenden Ladenlokals in Hohenfelde. Der Eigentümer war bestimmt froh, als er endlich einen neuen Mieter bekam - und er ahnte wahrscheinlich nicht, um wen es sich dabei handelt. Um Scientology!



Passanten werden seit einer Woche direkt vor der Ladentüre angesprochen und aufgefordert, sich die Ausstellung "Psychiatrie - Tod statt Hilfe" anzusehen. "Unerträgliche Propaganda", nennt das jetzt das Landesamt für Verfassungsschutz und macht öffentlich, dass hinter dem offiziellen Veranstalter, der "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte" (KVPM), die gefährliche Scientology-Sekte steckt. Deren Name taucht vor Ort freilich nirgendwo auf.



Auf den Besucher warten brutale Bilder von Operationen und Gräueltaten. Ob Holocaust oder 11. September - alles wird der Psychiatrie in den Schuhe geschoben. Und noch mehr: Von schweren psychischen Erkrankungen wie etwa ADS wird behauptet, dass sie eine Erfindung der Pharmaindustrie seien. Ziel: Riesen-Profite.



Weshalb Scientology so gegen "Psycho-Ärzte" agitiert? Der Verfassungsschutz gibt die Antwort: "Es ist der Kampf gegen einen unliebsamen Konkurrenten." Denn Scientology hat den Anspruch, alleine für die Behandlung seelischer Probleme zuständig zu sein. Verfassungsschützer warnen: "Sollten sich Ratsuchende tatsächlich dorthin verirren, kann das gefährlich für sie werden."

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