Es ist ein kleines Paradies. Bis zu 150 Jahre alte Eichen gibt es dort, in
dem Wäldchen mit mehreren hundert Bäumen sollen sich sogar Rehe,
Mäusebussarde und Fledermäuse tummeln. Doch nun ist das Stück Natur am Peter-Timm-Weg bedroht. Motorsägen bringen seit Mittwoch einen Baum nach dem nächsten zu Fall. Eine Druckerei soll dort entstehen die Anwohner sind empört.
"So ein schönes Stück Natur zu vernichten, passt doch nicht dazu, dass
Hamburg im kommenden Jahr Europäische Umwelthauptstadt wird", sagt Dag Augestad (36). Der Softwareentwickler und weitere 50 Anwohner haben eine Bürgerinitiative gegründet. "Für uns Schnelsener stellt dieses Gebiet der Feuchtwiesen mit angrenzendem Waldstück ein Biotop dar, das es zu erhalten gilt", sagt er.
An dem Bau der Druckerei führt laut Bezirk kaum etwas vorbei. "Das Gebiet ist im Bebauungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen, dadurch haben wir einen Genehmigungsdruck", sagt Baudezernent Reinhard Buff vom Bezirk Eimsbüttel.
Den Anwohnern wird eine 400 Quadratmeter große Ausgleichsfläche versprochen. "Da soll aber die AKN zweigleisig ausgebaut werden. Das heißt, wir haben von der Ausgleichsfläche nichts, weil sie wieder zerstört wird", sagt Dag Augestad.
Die Bürgerinitiative hat nun den Naturschutzbund NABU eingeschaltet. Deren Experten sollen klären, wie viele schützenswerte Tiere es dort gibt damit vielleicht wenigstens ein Teil des Biotops erhalten werden kann.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?