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Schlachter denkt an Klage

Kein Ekelfleisch-Skandal

Aufatmen im Schlachtbetrieb "Heinrich Fricke" in Stellingen: Es gibt keinen Ekelfleisch-Skandal. Die vor einer Woche genommenen Proben haben sich als nicht gesundheitsgefährdend herausgestellt.



"Wir sind sehr erleichtert", so Geschäftsführer Kurt Korb (64), "aber auch sehr empört über das, was auf Behördenebene läuft." Er prangert an, dass die Information über einen möglichen Fleischskandal veröffentlicht wurde, bevor die Untersuchungen abgeschlossen waren. Er denkt jetzt an eine Schadenersatzklage. "Der Umsatzrückgang ist für uns existenzbedrohend."



Diesen Vorwurf lässt Polizeisprecher Ralf Meyer nicht gelten: "Wir haben über einen Verdachtsfall berichtet." Die Öffentlichkeit habe in der aktuellen Diskussion über Gammelfleisch ein berechtigtes Interesse daran, darüber informiert zu werden. "Zudem war das fragliche Fleisch verfärbt und roch säuerlich."



Das bestätigt auch Uwe Czaplenski, Chef des Verbraucherschutzamts Eimsbüttel. "Das bezieht sich aber nur auf die eingefrorene Ware. Da ist der Betrieb kurz vor einer Gelben Karte." Das Frischfleisch sei dagegen überhaupt nicht zu beanstanden. "Da würde ich dem Schlachtbetrieb eine glatte Eins geben."

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Datum:  3.11.2006
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Julia Sextl

Relativ häufig muss ich kurzfristig ein Taxi bestellen, um noch pünktlich zu einem Termin zu kommen. Meistens stehe ich schon auf der Straße, wenn der Wagen