Es blitzt und donnert. Furchterregend schallt das Geheul einer mysteriösen Bestie aus dem finsteren Moor auf das Anwesen der Baskervilles herüber. Nebelschwaden umwabern die Ritterrüstungen im düsteren Salon: Gespenstischer als am Imperial-Theater könnte die Szenerie für den um sein Leben bangenden Sir Henry (Ulrich Schaller) kaum sein. Beistand erhält der letzte Spross einer verbrecherischen Adelsfamilie vom scharfsinnigen Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Gosta Liptow) - und natürlich von dessen treuem Freund Dr. Watson (pfiffig: Robert Kotulla).
Schaurig schön, als herrlich melodramatische Kriminalkomödie im viktorianischen Stil und mit der Originalmusik einer früheren Holmes-Verfilmung, inszenierte Regisseur Frank Thannhäuser das Rätsel um den berühmten "Hund von Baskerville". Ein großes Ensemble, das von der geheimnistuerischen Lady (Christine Wilhelmi) bis zum zwielichtigen Butler (Guido Maria Kober) in die Rollen der Verdächtigen schlüpft, erzählt mit bis zum Schluss steigender Spannung vom intriganten Kampf ums Erbe.
Fazit: Mordsspaß zum Mitfiebern und Miträtseln!
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?