Bereits vor dem Schanzenfest am Sonnabend greift die Polizei durch. Das Viertel wird zur Sperrzone für Krawalltouristen. Die Beamten haben etliche Randalierer zu Hause besucht und Aufenthaltsverbote gegen sie verhängt. Sollten die Krawallos trotzdem auftauchen, kann das teuer werden. Es sind 20 Krawalltouristen, die das Schanzenviertel am Sonnabend nicht betreten dürfen.
Dabei handelt es sich um Jugendliche und junge Erwachsene gegen die Prozesse laufen oder die wegen Taten während des Schanzenfestes bereits verurteilt wurden. Sollten sie trotzdem auftauchen, ist ein Zwangsgeld von mehr als 200 Euro fällig. Außerdem können die Randalierer sofort in Gewahrsam genommen werden. „Ziel ist es, die sogenannten Krawalltouristen von dem Fest fernzuhalten. Die Maßnahme richtet sich nicht gegen die Anwohner“, sagt Polizeisprecher Mirko Streiber.
Zudem führen die Beamten derzeit „Gefährdeansprachen“ mit 42 Krawallmachern, gegen die bereits im Zusammenhang mit dem vergangenen Schanzenfest ermittelt wurde. Bedeutet: Sie machen den Randalierern deutlich, dass sie sie während des Festes im Blick haben und sofort einkassieren, wenn etwas vorfällt.
Mittlerweile haben sich auch die Beteiligten der Aktion „Geschlossen gegen Gewalt“, bei der mehrere Gastronomen ihre Läden Sonnabend schließen (MOPO berichtete), geäußert. In einer Mitteilung heißt es: „Wir wollen nicht mittendrin stehen, wenn ein wild gewordener Mob im Schüleralter versucht, mit aller Gewalt die Überzahl der Polizisten aus der Reserve zu locken. Wir möchten mit unserer Aktion insbesondere allen Gaffer die Plattform entziehen. Wir mögen keine Tribüne dafür anbieten.“
Unterdessen ist die Frage um einen Anmelder des Festes vom Tisch. Klausmartin Kretschmer, Eigentümer der Roten Flora, wollte als Anmelder auftreten (MOPO berichtete). In einem Telefonat mit dem Bezirksamt Altona teilte er jetzt mit, dass er den Antrag nicht einreichen werde, da er die Auflagen nicht erfüllen könne. Unter anderem hätte er ein Sicherheitskonzept vorlegen müssen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?