Eines vorweg: Flirten hat sie gar nicht nötig. Sabrina Staubitz (40) ist vergeben. Und zwar an "Zeit"-Chefredakteur und "3 nach 9"-Moderator Giovanni di Lorenzo (50). Für ihn zog die TV-Schönheit (moderiert das Glamour-Magazin "Boulevard Bayern" im Bayerischen Rundfunk) im Sommer letzten Jahres von München nach Winterhude.
"Ich fühle mich hier sehr wohl", erzählte sie gestern bei einer "Unger"-Modenschau, zu der das Designer-Duo "Talbot & Runhof" geladen hatte. Wenn da nur nicht diese eine Sache wäre: Hamburgs Männer können nicht flirten! "Sie haben einfach nicht diese charmante Art, wie ich sie aus dem Süden kenne", klagt Sabrina. Denn auch eine glücklich liierte Frau will schließlich ein ganz kleines bisschen Alltags-Spaß haben. An der Elbe läuft die zwischenmenschliche Kommunikation allerdings anders ab als an der Isar. Kein Flirt, kaum Komplimente. Die "Ciao Bella"-Mentalität ist verpönt.
Staubitz: "Meine Freundin hat es einmal ganz treffend formuliert: Wenn dich in Hamburg ein Mann zwei Mal anschaut, solltest du dich fragen, ob du einen Fleck auf der Bluse hast." Im unverfänglichen Schäkern sind die Hansestädter dem Empfinden der Ex-Münchnerin nach gänzlich ungeübt. "Hier glauben die Herren ja gleich, man wolle sie anbaggern, sofern man nur ein bisschen charmant miteinander umgeht", sagt Sabrina.
Ihre Entschädigung: Privat hat sie für sich ein Ausnahme-Exemplar gefunden. Italo-Charmeur di Lorenzo ist so gar nicht von der spröden Sorte. Muffelige Hamburger Herren haben nun zwei Möglichkeiten: Alle Münchnerinnen beleidigt ignorieren oder im Flirt-Camp fleißig den Charme-Faktor trainieren.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?