S-BAHN
Hamburgs schlimmster Taschendieb
So klaut Hamburgs schlimmster Taschendieb
So klaut Hamburgs schlimmster Taschendieb
Der Schlaftest. Hat S. ein Opfer gefunden, pirscht er sich vorsichtig heran und tippt den Schlafenden an. So vergewissert er sich, dass der andere wirklich nichts mitbekommt.
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Der Diebstahl. Zeigt das Opfer keine Reaktion, macht sich Salah S. an die Arbeit: In Windeseile durchsucht er die Taschen des Schlafenden.
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Seine bevorzugte Beute: Handys, Portemonnaies und Kreditkarten.
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Die Flucht. Nachdem der 23-Jährige die Taschen geplündert hat, steckt er die Beute ein...
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...und steigt an der nächsten Haltestelle aus. Das Opfer schlummert friedlich weiter und bemerkt meist erst zu Hause, was passiert ist.
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Die Suche nach dem Opfer. In den frühen Morgenstunden steigt Salah S. (l.) am Bahnhof Reeperbahn in die S3 in Richtung Neugraben. Der 23-Jährige sucht sich einen Waggon, in dem wenige Passagiere sitzen.
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Er ist Hamburgs gefährlichster Taschendieb: Salah S. Laut Bundespolizei soll der Mann aus Neugraben für mindestens 30 Taten verantwortlich sein. Seine Opfer: sturzbetrunkene Kiezgänger. Nach monatelangen Ermittlungen wurde der 23-Jährige nun verhaftet.
Seine Masche und seine Opfer waren immer die gleichen: Auf der S-Bahn- Strecke zwischen Reeperbahn und Neugraben beklaute S. schlafende Passagiere. Schnell wird die für die Sicherheit in Bahnhöfen zuständige Bundespolizei auf den jungen Mann aufmerksam: Immer wieder ist Salah S. auf den Bildern der Überwachungskameras zu erkennen. Mehrere Zivilfahnder werden auf den 23-Jährigen angesetzt.
Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens: "Für uns war der Tatverdächtige die Nummer eins unter Hamburgs Taschendieben." In der vergangenen Woche gelang es den Ermittlern, den bereits wegen Diebstahls vorbestraften Salah S. im Bahnhof Neugraben festzunehmen. Er sitzt nun in U-Haft.