Beim Dreikönigstreffen in Stuttgart ging er am Donnerstag aber nicht direkt auf die Frage ein, ob er beim Parteitag Mitte Mai erneut als Vorsitzender antreten wird. Zuvor werden unter anderem im FDP-Stammland Baden-Württemberg und in drei anderen Bundesländern neue Parlamente gewählt.
"Ich werde kämpfen, weil Deutschland Besseres verdient hat als linke Mehrheiten", rief Westerwelle zum Ende seiner 70 Minuten langen Rede. "Man merkt, dass die FDP kämpft und kämpfen will." Scharf grenzte sich der Vorsitzende insbesondere gegen die Grünen ab, aber auch gegen die SPD und die Linkspartei.
Angesichts der Kritik an seiner Person hob Westerwelle Erfolge der FDP in der schwarz-gelben Koalition hervor. Wiederholt betonte der Außenminister und Vizekanzler, zwar könne es Kritik an der Arbeit der Regierung geben. Der Anfang für einen Politikwechsel in Deutschland sei aber gemacht. Zu den Umfragen, in denen die FDP um die Fünf-Prozent-Marke schwankt, sagte er: "Die Demoskopie ist nicht Maßstab unserer Meinung."