Thomas Joschko (49), der Büsumer "Firmenchef", der angeblich drei nichtrauchenden Mitarbeitern gekündigt hat (MOPO berichtete), ist ein Hochstapler. Seine Firmenadresse ist ein Einfamilienhaus, nicht einmal ein Name steht auf der Klingel. Sein "Büro" ist eine ausgebaute Dachkammer im Nebenhaus. Er kann niemandem kündigen, weil er keine Angestellten hat. Joschko, von Bekannten vor wenigen Tagen als "Schnacker" beschrieben, räumt gegenüber der MOPO nun kleinlaut ein: "Ich hab mir das ausgedacht, ich dachte, das wäre witzig."
Der "Münchhausen von Büsum" ist ein erbitterter Kettenraucher, der gegen das Nichtrauchergesetz zu Felde zieht. Wie war es zu der MOPO-Geschichte gekommen, die für deutschlandweites Medieninteresse gesorgt hat?
Joschko hatte an die MOPO geschrieben und verkündet, er habe in seiner Firma "Multi Media Center Büsum" drei Nichtrauchern gekündigt, da sie den Betriebsfrieden erheblich gestört hätten. Im Telefoninterview gab er detailreiche Begründungen. Die Firma gibt es unter seinem Namen tatsächlich, einen Versandhandel für Computerspiele, mit Sitz in Büsum.
Auch das gleichnamige Ladengeschäft in Heide, das Joschko beim Telefoninterview erwähnte ("In meinem Laden in Heide darf man auch weiterrauchen") existiert. Allerdings ist Joschko dort vor Monaten ausgestiegen. Auf die Frage, wie der "Schnacker" inzwischen sein Geld verdient, zuckt sein einstiger Geschäftspartner die Schultern.
Die MOPO bedauert die Falschmeldung und entschuldigt sich bei allen Leserinnen und Lesern.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?