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Polizei setzt Belohnung aus

Geflüchtet mit 216000 Euro

Ein Mal im Leben den "dicken Max" machen, mit Geld nur so um sich schmeißen - diesen Traum hat sich Geldtransport-Mitarbeiter Sven Rieckhoff auf kriminelle Weise erfüllt. Der 47-Jährige stahl 216000 Euro aus Geldautomaten, brachte die ersten Scheine bei Prostituierten in St. Georg unters Volk.



Obwohl er bereits wegen Drogendelikten polizeilich bekannt war, hatte Rieckhoff eine Vertrauensstellung bei einer Hamburger Werttransportfirma bekommen: Er war für die Störungsbeseitigung an Geldautomaten zuständig. Trotz seiner Sucht machte er seinen Job bis zum 25. August - seinem letzten Arbeitstag - ordentlich. Danach hatte er Urlaub eingereicht. An diesem Tag "besorgte" der 47-Jährige sich aus dem Büro seiner Firma einen Schlüssel, öffnete damit drei Geldautomaten und sackte 216000 Euro ein. Am 30. August konnte die Kripo Rieckhoffs Spur in St. Georg aufnehmen. Dort kaufte er Drogen und besuchte mit Huren ein Hotel. Danach verliert sich seine Spur.



Der Dieb lässt eine Frau und Kinder zurück. Die Polizei befürchtet nun, dass Rieckhoff sich ins Ausland absetzt, und lässt mit einem Fahndungsbild europaweit nach dem Mann suchen. Für Hinweise (an Tel. 42865 6789), die zur Festnahme führen, sind 3000 Euro Belohnung ausgesetzt.

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Datum:  22.9.2006
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Julia Sextl

Relativ häufig muss ich kurzfristig ein Taxi bestellen, um noch pünktlich zu einem Termin zu kommen. Meistens stehe ich schon auf der Straße, wenn der Wagen