Die Story: "Irgendwo ist immer was los, man muss bloß genau hinsehen." Diese Einstellung hat dem Supercop Angel nicht nur den "Silbernen Schlagstock", sondern auch den Unmut seiner Kollegen eingebracht. Weil seine enorme Erfolgsquote bei der Verbrechensbekämpfung ein schlechtes Licht auf die Resttruppe wirft, wird der Streber ins Provinzkaff Sandford wegbefördert. Statt in der Londoner Unterwelt aufzuräumen, vertreibt er nun Minderjährige aus dem Pub oder rennt entlaufenen Schwänen hinterher. Doch dann häufen sich im beschaulichen Örtchen, das sich auf den Wettbewerb "Dorf des Jahres" vorbereitet, mysteriöse Todesfälle. Den naiven Kollegen Danny an seiner Seite, nimmt Angel die Ermittlungen auf.
Die Schauspieler: Ohne selbst in absurden Situationen mit der Wimper zu zucken, gibt Hauptdarsteller und Co-Autor Simon Pegg den knallharten Cop, während Nick Frost den behäbigen Danny mimt. Wie schon in "Shaun of the Dead" sind sie im Zusammenspiel ein ziemlich komisches Paar. Sehenswert auch der Auftritt von Ex-James-Bond Timothy Dalton als schmieriger Supermarktchef, aus dessen Mund fast jedes Wort wie eine Drohung klingt.
Der Regisseur: Zusammen mit Simon Pegg und Nick Frost stellte Edgar Wright bereits die launige Zombiefilm-Parodie "Shaun of the Dead" auf die Beine. Diesmal verballhornt das britische Kreativ-Trio mit viel Herz- und Kunstblut, hübschen Knalleffekten und einer ausgesprochenen Liebe zum ironisierenden Detail actionreiche US-Polizei-Thriller wie "Gefährliche Brandung" und "Bad Boys II", die auch zu den erklärten Lieblingsstreifen von Angels Kompagnon Danny gehören. Und für die Lösung des Kriminalfalls haben sich die Macher noch etwas besonders brillant Abstruses einfallen lassen.