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„Nazi-Schlampe“: AfD will gegen „extra 3“-Moderator klagen

Alice Weidel AfD

AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel

Foto:

dpa

Köln -

So viel politische Unkorrektheit ist selbst für die AfD zu viel.

Und das nach dieser Ansage von ihrer neuen Spitzenkandidatin: „Die politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte“, sagte Alice Weidel auf dem AfD-Parteitag in Köln vor gut zwei Wochen.

Eine Steilvorlage für Satiriker wie den Düsseldorfer Christian Ehring, Moderator der NDR-Sendung „extra 3".

„Jawoll“, sagte Ehring in der jüngsten Sendung. „Lasst uns alle unkorrekt sein. Da hat die Nazi-Schlampe doch recht.“ Die AfD ist empört.

„Wir gehen juristisch dagegen vor“

Jetzt plant die Partei eine Klage gegen den Moderator. „Wir gehen dagegen juristisch vor. Das wird teuer für diesen GEZ-Primitivling“, twittert der AfD-Pressesprecher Christian Lüth. Ein Ergebnis soll am Dienstag vorliegen.

Christian Ehring extra 3 AfD

Christian Ehring in der jüngsten „extra 3“-Sendung

Foto:

Screenshot: Youtube/extra 3

Der Fall werde nun von einem Medienanwalt geprüft, erklärte Lüth dem „Spiegel“. Ehrings Aussagen seien „beleidigend und verleumderisch“. Der NDR wiederum entgegnete, dass man einer Klage gelassen entgegen sehe.

2016 war AfD auf Jan Böhmermanns Seite

Vor einem Jahr noch trat die AfD als große Verteidigerin der Satire auf: Als Jan Böhmermann im vergangenen März mit seiner „Schmähkritik“ über Recep Tayyip Erdogan eine Debatte über Meinungsfreiheit in Deutschland lostrat, kritisierte die AfD damals noch „Denk- und Sprachverbote“.

„Satire, so fragwürdig sie auch sein mag, zur Strafverfolgung freizugeben“, sagte AfD-Chef Jörg Meuthen, „ist ein Anschlag auf die Freiheit, die Europa auszeichnet.“

(mg)





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