Die Antwort kommt schlagartig. "Ja!", sagt Piotr Trochowski lächelnd, natürlich werde er am Donnerstag gegen Anderlecht (19 Uhr, LIVE-TICKER AUF MOPO.DE) dabei sein. Aber auch in der Startelf? Plötzlich wird der Mittelfeldspieler etwas vorsichtiger. "Ich hoffe es", lässt er wissen. Und sein Lächeln ist schlagartig verschwunden.
Die Wunden sind noch nicht verheilt. Überraschend landete der 25-Jährige gegen Hertha BSC auf der Bank - trotz zweier zuvor überzeugenden Spiele. Das passiert mal, weiß Trochowski. "Das ist nicht schön, aber ich muss die Entscheidung des Trainers akzeptieren." Was es für ihn umso schwerer machte: Bruno Labbadia erklärte ihm die für alle Welt überraschende Maßnahme nicht.
"Es gab kein Gespräch." Weder vor noch nach dem Spiel. Ähnliches berichtete in der Vorwoche Dennis Aogo, der nicht minder überraschend beim 0:1 in München mit der Bank vorliebnehmen musste.
Trochowski will antworten. Auf dem Platz. Wenn er es denn darf. "Ich bin gut drauf, habe in Eindhoven und München ja gut gespielt." Sein Selbstvertrauen sei "eigentlich nicht" angeknackst. Er sagt's - aber es fällt schwer, ihm zu glauben.