Er ist nicht zufrieden. Vermutlich würde Piotr Trochowski genau das erzählen, wenn er denn sprechen würde. Doch der Nationalspieler, zuletzt zum Rein-und-raus-Troche mutiert, wählt immer öfter den Weg vorbei an Mikrofonen, Kameras und Notizblöcken. Und dennoch: Jeder sieht, dass es in ihm brodelt.
Heute bekommt er wohl wieder die Chance, seine Wut in Leistung umzumünzen. In der Bundesliga klappte das mit den Treffern auf Schalke und gegen Gladbach zuletzt gut. In den Europacup-Duellen gegen Celtic aber blieb Trochowski außen vor, musste Marcell Jansen weichen. Der befindet sich im Aufwind, sagt: "Ich bin jetzt so weit, zwei Mal pro Woche 90 Minuten spielen zu können."
Der Kampf der beiden Nationalspieler um einen Platz im Mittelfeld geht weiter. Trochowski ist am Zug.