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Rätselhafte Entdeckung: Wurden wir vor 300 Jahren von UFOs besucht?

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Angeblich gab es schon im 18. Jahrhundert einen Beleg dafür, dass wir nicht alleine im Weltall sind. 

Foto:

Getty Images/iStockphoto

Ein kleines Bild sorgt 300 Jahre nach seinem Entstehen für Furore im Netz. „Liber De Coloribus Coeli, Accedit Oratio Inauguralis De Deo Mathematicorum Principe” lautet der lange lateinische Titel des Buches, dessen Cover die Spekulationen um Aliens und fliegende Untertassen einmal mehr anheizt. Verfasst wurde das Werk von dem Mathematiker Johann Caspar Funck offenbar bereits im Jahre 1716.

Interessant wurde das Buch für alle Verschwörungstheoretiker aufgrund einer kleinen Holzstichillustration auf der Vorderseite. Was sie so besonders macht? Sie zeigt ein flaches, rundes Objekt, welches gefolgt von Blitzen aus den Wolken in Richtung eines tosenden Meeres stürzt. Zugegebenermaßen erinnert es stark an ein Raumschiff, wie es Fans von Sci-Fi-Filmen kennen.
Wie der „Mirror“ verlauten lässt, ist diese Abbildung eines unbekannten Flugobjekts für viele Schreiberlinge in einschlägigen Foren und Blogs der Beleg, dass es bereits vor hunderten von Jahren UFO-Sichtungen gab.

Demnach deuten die Blitze auf eine Art elektrisches Antriebssystem hin und auch die klassische Untertassen-Form sei ungewöhnlich für eine solch alte Abbildung. Während es über die Jahrhunderte viele Zeichnungen von unterschiedlichsten Flugmaschinen gab, sei dieses Bild ungewöhnlich nah an der modernen UFO-Variante.

Wandeln E.T. und seine Verwandten etwa längst unter uns? Wohl eher nicht. Ein eindeutiger Beweis für eine UFO-Sichtung ist die Illustration selbst für eingefleischte Alien-Fans nicht. Das Cover von Funck beweise lediglich, dass sich die Menschen auch vor 300 Jahren bereits mit dem Gedanken an außerirdische Flugobjekte beschäftigten.

Wer sich selbst mit dem betreffenden Cover auseinandersetzen und in die wilde Online-Debatte einschalten möchte, wird auf Google Books fündig.