Die Qual der Wahl dürfte mit Blick auf die Europacup-Bilanz heute etwas leichter fallen. 13 Mal traf der HSV im laufenden UEFA-Cup-Wettbewerb, allein elf dieser Tore gehen auf das Konto von Ivica Olic (sechs) und Mladen Petric (fünf). Alles spricht dafür, dass Martin Jol die beiden Kroaten deshalb Paolo Guerrero vorzieht. Die türkischen Gegenspieler werden dann nur Bahnhof verstehen.
Olic und Petric. Sturmpartner beim HSV und auch im Nationalteam. Klar, dass sie sich auch im Hamburger Dress auf Kroatisch verständigen. "Wir sprechen auf dem Platz in unserer Heimatsprache", versichert Olic. Ein Vorteil, gerade gegen das mit sieben deutschstämmigen Profis gespickte Galatasaray-Ensemble. Und beste Voraussetzungen, um schon heute Abend das kroatische Tor-Dutzend vollzumachen.