Der Ursprung des Valentinstag liegt im alten Rom, wo am 14. und 15. Februar das Fest des Lupercus gefeiert wurde, der als Gott der Hirten und der Furchtbarkeit galt. Bei den sogenannten Lupercalien wurden in einer Art Liebeslotterie junge Männer und Frauen zusammengeführt.
Als Namensgeber des Tages gilt aber Bischof Valentin von Terni. Im dritten Jahrhundert widersetzte er sich dem römischen Kaiser Claudius II., der die Auflösung sämtlicher Ehen befohlen hatte, um ungebundene junge Männer für seine Feldzüge zu rekrutieren.
Heimlich traute Bischof Valentin jedoch weiterhin Liebespaare, wofür er der Überlieferung zufolge am 14. Februar des Jahres 269 enthauptet wurde. Die römisch-katholische Kirche sprach Valentin für seinen unerschrockenen Dienst an den Liebenden heilig und widmete ihm den 14. Februar.
Laut einer aktuellen Umfrage von „TV Guide“ ignoriert aber die Mehrheit der Deutschen den Tag der Liebe. Nur 40 Prozent haben demnach ein Interesse daran, seinen Partner mit einem kleinen Geschenk oder Blumen zu beglücken. Bei den über 60-Jährigen sind es sogar nur 22 Prozent. Eine Ausmahme bilden die 30-39-Jährigen: 62 Prozent von ihnen denken sich für ihren Liebsten eine Überraschung aus.
Spötter behaupten, der Valentinstag als Tag der Liebenden sei eine Erfindung der Blumenhändler. Völlig falsch liegen die bösen Zungen mit ihrer Vermutung nicht. Die deutschen Floristen halfen bei der Verbreitung des Brauchs nach und erklärten den Valentinstag bereits 1950 bundesweit zum „Tag der offenen Herzen“. Dem Einzelhandel beschert der 14. Februar inzwischen neben Weihnachten und Ostern ein zusätzliches Saisongeschäft.
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(jk/ddp/ots)
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?