Noch 4 Spiele bis zum Finale
Gegen Lüttich muss der Rasen brennen
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Kein Profi des HSV kann ihn passieren, ohne wachgerüttelt zu werden. Der HSV will dabei sein, wenn es am 12. Mai im eigenen Wohnzimmer um den Pott geht. Mit aller Macht! Und Dennis Aogo gibt die passende Parole aus: "Wer jetzt nicht verstanden hat, was auf dem Spiel steht, für die Stadt und den Verein, der ist hier fehl am Platze!"
Vier Spiele fehlen dem HSV noch, um sein großes Ziel zu erreichen. Vier Mal kämpfen, beißen und (möglichst oft) treffen. Los geht's heute Abend, mit dem Viertelfinal-Hinspiel gegen Standard Lüttich. Jeder, der zum HSV hält, hat nur einen Wunsch: Reißt euch den A.... auf!
Geht es nach Bruno Labbadia, wird der neu verlegte Rasen in der Arena heute auf Anhieb umgepflügt. Einen neuen, alten Geist hat er ausfindig gemacht, "meine Mannschaft hat im Training einen sehr guten Eindruck vermittelt". Der Trainer redet seine Jungs stark vor einer Partie, die auch für Labbadia von enormer Bedeutung ist. Er wird fortan nur noch an Siegen gemessen, seine Zukunft ab dem Sommer steht auf dem Spiel. Die Kritik an seiner Person blendet er dennoch aus. "Ich brauche meine Kraft für meine Mannschaft", stellt Labbadia klar, "deshalb lasse ich es abprallen." Natürlich sei eine Trainer-Diskussion nicht schön, "doch ich kann es nicht ändern. Meine Aufgabe aber ist es, Lösungen zu finden."
Nach dem schlimmen 0:1 in Gladbach sind Antworten gefragt. Auf dem Platz. Wie zuletzt in der Europa League, bei den guten Heimauftritten gegen Eindhoven (1:0) und Anderlecht (3:1). Gelingt das auch heute, rückt das Finale ein Stück näher. "Eine Riesensache wäre das", sagt Piotr Trochowski, der sich ein 2:0 als Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche wünscht.
Kämpfen, rennen, beißen. Bis zum letzten Schweißtropfen. Der HSV will, das steht außer Frage. "Nur ins Halbfinale einzuziehen, reicht nicht", sagt Abwehrchef Joris Mathijsen. "Aber Sprüche sind egal - wir müssen es zeigen." Heute!
Ab 21:05 im Liveticker auf www.mopo.de
Alle Bundesliga-Trainer des HSV
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Alle Bundesliga-Trainer des HSV
Georg Gawliczek (01.07.64 - 17.04.66): Mit 25 Niederlagen in 59 Spielen ist er einer der erfolglosesten Trainer des HSV.
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Josef Schneider (18.04.66 - 30.06.67): Mit dem HSV erreichte Schneider Platz 9 in der Bundesliga. Im DFB-Pokal schaffte er es 1967 bis ins Finale. Im Finale verlor man gegen die Bayern mit 0:4.
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Kurt Koch (01.07.67 – 30.06.68): Kurt Koch blieb ein Jahr beim HSV. Im Europapokal der Pokalsieger wurde 1968 das Finale erreicht. Dort wurde 0:2 gegen den AC Mailand verloren.
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Georg Knöpfle (01.07.68 – 30.06.70): Mit dem 1. FC Köln wurde Knöpfle Meister. Beim HSV konnte er keine größeren Erfolge vorweisen.
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Klaus-Dieter Ochs (01.07.70 – 30.06.73): Ochs' größter Erfolg beim HSV war Platz 5 im Jahr 1971.
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Kuno Klötzer (01.07.73 – 30.06.77): Kuno Klötzer brachte den HSV auf die Erfolgsspur zurück. Unter ihm gewann der HSV 1976 den DFB-Pokal und ein Jahr später wurde der Europapokal der Pokalsieger durch ein 2:0 gegen den RSC Anderlecht gewonnen.
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Rudi Gutendorf (01.07.77 - 27.10.77): Den Weltenbummler Rudi Gutendorf führte es kurzzeitig auch zum HSV. Nach knapp vier Monaten trennten sich die Wege zwischen Trainer und dem Verein aber bereits wieder.
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Arkoc Özcan (28.10.77 - 30.06.78): Ex-HSV-Keeper Özcan war nur ein wenig länger Trainer beim HSV als Rudi Gutendorf. Dabei war er mit acht Siegen in 22 Spielen noch erfolgloser. Der HSV beendete die Saison als Zehnter und Özcan musste gehen.
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Branko Zebec (01.07.78 – 18.12.80): Gleich in seiner ersten Saison 1978/79 wurde Zebec mit Kevin Keegan und Co. Deutscher Meister. Im Folgejahr erreichte man im Europapokal der Landesmeister das Finale (0:1 gegen Nottingham Forest). Wegen anhaltender Alkoholprobleme sah der damalige HSV-Präsident Wolfgang Klein keine andere Möglichkeit, als Zebec vorzeitig zu entlassen.
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Aleksandar Ristic (19.12.80 – 30.06.81): Der HSV war Ristic' erste Trainerstation in der Bundesliga. Er beendete die Saison als Vizemeister und gab danach sein Amt an Ernst Happel ab.
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Ernst Happel (01.07.81 - 30.06.87): Der "Grantler" ist der erfolgreichste Trainer der HSV-Geschichte. Nach 1982 holte er auch 1983 mit dem HSV den Meistertitel - und krönte die größte Saison der Vereinsgeschichte mit dem Europapokal der Landesmeister. Das Finale wurde mit 1:0 gegen den haushohen Favoriten Juventus Turin gewonnen. Seine Zeit beim HSV beendete Happel mit dem Gewinn des DFB-Pokals 1987. Er ist der Trainer mit der längsten HSV-Dienstzeit in der Bundesliga.
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Josip Skoblar (01.07.87 – 09.11.87): Skoblar war Trainer Nummer eins nach der Ära Happel und musste nach nur fünf Siegen aus 16 Spielen seinen Hut nehmen.
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Willi Reimann (11.11.87 – 04.01.90): Ex-HSV-Profi Reimann blieb immerhin zwei Jahre im Amt, musste aber im Januar 1990 seinen Hut nehmen.
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Gerd-Volker Schock (05.01.90 – 10.03.92): Volker Schock übernahm den Trainerposten beim HSV von Willi Reimann. Im März 1992 musste er seinen Posten wieder räumen.
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Egon Coordes (beim HSV vom 12.03.92 - 21.09.92): Egon Coordes konnte nur drei Siege in 19 Spielen verzeichnen und musste den Verein schon vor dem Ende seiner ersten Saison wieder verlassen.
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Benno Möhlmann (23.09.92 – 05.10.95): Auch Ex-Profi Benno Möhlmann konnte den HSV nicht aus dem Mittelmaß befreien.
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Felix Magath (06.10.95 – 18.05.97): Felix Magath erreichte mit dem HSV 1995/96 den UEFA-Cup. Seinen Posten musste er nach einer 0:4-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln räumen.
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Ralf Schehr (19.05.97 – 30.06.97): Ralf Schehr ist der bislang einzige HSV-Trainer, der seinen Posten ohne Niederlage wieder verließ. Felix Magath wurde zwei Spiele vor Ende der Saison entlassen, Schehr sprang ein und schaffte mit dem HSV noch den Klassenerhalt.
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Unter Frank Pagelsdorf erreichte der HSV durch eine grandiose Saison 98/99 erstmals die neue Champions League.
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Holger Hieronymus (18.09.01 - 03.10.01): Sportdirektor Hieronymus übernahm als Interimstrainer von Frank Pagelsdorf den Trainerposten. Er ist mit keinem Sieg aus zwei Spielen der einzige HSV-Bundesliga-Trainer ohne Sieg.
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Kurt Jara (04.10.01 - 22.10.03): Unter dem Österreicher Jara gewann der HSV im Sommer 2003 immerhin den Liga-Pokal.
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Klaus Toppmöller (23.10.03 – 17.10.04): Mit Klaus Toppmöller kamen die großen Erwartungen zum HSV, schließlich führte er Bayer Leverkusen bis ins Champions-League-Finale. Mit dem HSV erreichte er Rang 8 und musste nach einem missratenen Saisonstart seinen Hut nehmen.
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Thomas Doll (18.10.04 - 01.02.07): Mit "Dolly" übernahm ein echter Publikumsliebling den HSV. Nach Erfolgen wie dem UI-Cup-Sieg und der Quali für die Champions League folgte aber der Absturz. Im Februar 2007 zog der HSV nach nur 15 Punkten aus 19 Bundesliga-Partien die Konsequenzen und entließ Doll vorzeitig.
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Huub Stevens (02.02.07 - 30.06.08): Der Niederländer Huub Stevens führte den HSV innerhalb von 15 Spielen vom letzten Platz über den UI-Cup in den UEFA-Pokal. Sein Vertrag lief bis zum Ende der Saison 2007/08, wegen der Krankheit seiner Frau verließ Stevens den Verein.
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Martin Jol (01.07.08 - 30.06.09): Unter Martin Jol gelang dem HSV der Einzug in das UEFA-Pokal- und DFB-Pokal-Halbfinale, in denen man aber jeweils an Werder Bremen scheiterte. Nach der Saison löste Jol seinen Vertrag beim HSV auf und wechselte in seine Heimat zu Ajax Amsterdam.
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Bruno Labbadia (01.07.09 - 26.04.10): Ex-HSV-Profi Labbadia (zuvor Trainer von Bayer Leverkusen) hat den HSV zur laufenden Saison übernommen. Im DFB-Pokal gab es das Aus gegen Drittligist Osnabrück, in der Europa League führte er den HSV ins Halbfinale. Nach dem 1:5 in Hoffenheim wurde Labbadia entlassen.
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Ricardo Moniz (26.04.10 - 24.05.10): Bis Saisonende übernahm der Niederländer Ricardo Moniz, zuvor Technik-Trainer, die Mannschaft. Die Ziele Europa-League-Finale und Europapokal-Quali wurden auch unter ihm verfehlt.
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Martin Wilke (01.07.63 - 07.05.64): Martin Wilke war der erste HSV-Trainer in der Bundesliga. Seine Zeit war nach nur einer Saison wieder abgelaufen.
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Standard Lüttich
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Kapitän des Teams ist Steven Defour.
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Der 21-jährige Belgier zieht im Mittelfeld die Fäden und wird von vielen Klubs umworben. Defour fällt gegen den HSV allerdings aus.
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Der türkische Keeper Sinan Bolat
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Gegen Arsenal London verlor Lüttich beide Champions-League-Duelle.
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Gegen Piräus gelang ein 2:0-Heimsieg.
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In der Europa League konnte Standard Red Bull Salzburg rausschmeißen (0:0, 3:2)..
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Im Achtelfinale folgte dann Panathinaikos Athen (3:1, 1:0).
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Die Fans von Standard Lüttich freuen sich auf den HSV.
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Das Maurice-Dufrasne-Stadion fasst 27.000 Zuschauer.
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Trainer Dominique D'Onofrio
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Milan Jovanovic will auch gegen Hamburg jubeln.
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Letze Saison unterlag Lüttich dem VfB Stuttgart im UEFA-Cup mit 0:3.
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Lüttich-Star Milan Jovanovic wechselt zum FC Liverpool.
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So will der HSV gegen Lüttich spielen
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HSV-Training in der Arena
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Mladen Petric grätscht gegen Piotr Trochowski
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HSV-Trainer Bruno Labbadia
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Labbadia checkt den Rasen
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Noch ist das Stadion leer...
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Labbadia stimmt seine Spieler ein
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Finale als Ziel: HSV-Trainer Bruno Labbadia
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HSV-Training am Mittwoch in der Arena.
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