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NO PANTS SUBWAY RIDE

Flashmob in Hamburger U-Bahn

So lustig war der Flashmob

Die Idee zur der irren Schlüpfer-Parade stammt aus New York, erstmals haben auch die Hamburger gestern einen „No Pants Subway Ride“ (Ohne-Hosen-U-Bahn-Tour) auf die Beine gestellt.



In New York gibt es diesen Tag schon seit 2002, gestern haben sich 49 Städte in 23 Ländern beteiligt. Und eben auch Hamburg. „Es ist ein bisschen wie Improvisationstheater. Und es ist ein Versuch, die Leute aus dem Alltagstrott zu reißen und ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern“, sagt Rettungsassistenz-Azubi Kai Sudhoff (22), der den Tag mit einem Kumpel organisiert hat. Aufgerufen haben sie zu der Popo-Tour auf der Internet-Plattform „Facebook“.



250 junge Leute hatten zusagt. 50 sind zum Treffpunkt am Bahnhof Sternschanze gekommen, die meisten davon Männer Anfang 20. In der U-Bahn fallen dann die Hosen. Es kommen Boxershorts mit Snoopy zum Vorschein, bunte Unterhosen mit Eingriff, beulige Schlabberbüxen, ein paar knappe Slips. „Sind ja gar keine Mädels in Stringtangas da“, maulen vier Jungs in Boxershorts. Richtig, den knappe Höschen sind verboten. Die Aktion soll die anderen Fahrgäste ja belustigen und nicht verstören, so die Organsatoren.



Verstohlene Blicke der anderen Fahrgäste, andere gucken unverhohlen und prusten los. „Ist doch lustig, was die jungen Leute da machen“, sagt ein älterer Herr. Nach knapp zwei Stunden und einem Abschlussfoto an den Landungsbrücken ziehen alle die Hosen wieder an. Lustig war es, so die einhellige Meinung. Nur ein bisschen kalt an den Beinen.

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Datum:  9.1.2011
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