Die Story: Der französische Fußball-Nationalcoach bricht tödlich getroffen zusammen. In seinem Hals steckt ein Giftpfeil, dafür fehlt an seiner Hand ein Diamant: der legendäre "rosarote Panther". Chefinspektor Dreyfus beauftragt Trottelinspektor Clouseau mit den Ermittlungen, um aus dessen erwartbarem Scheitern Karrierevorteile zu ziehen. Das geht schief.
Die Schauspieler: Kennern von Blake Edwards' Rosaroter-Panther-Filmen dürfte es schwer fallen, sich jemand anderen als Peter Sellers in der Rolle des Inspektors Clouseau vorzustellen, an der sich auch schon Alan Arkin und Roberto Benigni versuchten. Aber obwohl er seinen berühmten Vorgänger nicht vergessen macht, ist Steve Martin Komiker genug, um einige Lacher zu ernten - besonders, wenn er versucht, noch im größten Chaos Haltung zu bewahren. Als Clouseaus Assistent Ponton bemüht sich Jean Reno erfolgreich, wenig aufzufallen, während "Dreyfus" Kevin Kline ein passables Opfer der Slapstick-Attacken seines Untergebenen abgibt. Erwähnenswert sind noch die Destiny's-Child-Sängerin und hier Hauptverdächtige Beyoncé Knowles, die vor allem gut aussieht, sowie die reizende Emily Mortimer ("Match Point"), deren Part als Clouseaus Sekretärin ausbauwürdig gewesen wäre.
Der Regisseur: Mittelmaß kennzeichnet die Regie-Arbeiten von Shawn Levy ("Im Dutzend billiger", "Voll verheiratet"). Auch sein Rosaroter-Panther-Beitrag ist kein echter Brüller. Mitunter amüsiert man sich dennoch prächtig - etwa über Clouseaus Versuche, für einen Abstecher nach New York akzentfreies Englisch zu lernen. Oder darüber, dass bei ihm kleine Missgeschicke wie gewohnt in große Katastrophen münden. So führt der Versuch, eine ins Klo geflutschte Viagra-Pille zu retten, zu einem beträchtlichen Schadensfall für das Waldorf-Astoria-Hotel. An ernsthafte Ermittlungsarbeit ist da natürlich nicht zu denken.