Hamburg hat einen neuen Theaterpreis - mit dem Namen eines alten Bühnen-Helden: Der Gustaf-Gründgens-Preis wurde am gestrigen Nachmittag im Schauspielhaus ins Leben gerufen. Ab 2010 soll jährlich eine Persönlichkeit geehrt werden, die sich um das Theaterleben in Hamburg verdient gemacht hat. Mit dieser Bekanntgabe endete am Sonntag eine über dreistündige Matinee zu Gustaf Gründgens 110. Geburtstag.
Die Idee hierzu sowie zur Preisvergabe kam von den Hamburger Lions-Clubs. Sie sind es auch, die mit dem Erlös dieser Veranstaltung von rund 30000 Euro Kulturprojekte fördern, unter anderem geht Geld in die "Klassenkasse" des Jungen Schauspielhauses, die Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien einen Theaterbesuch finanziert.
Mittelpunkt der Geburtstagsfeier zu Ehren des bekanntesten Intendanten des Schauspielhauses (Gründgens leitete es höchst erfolgreich von 1955 bis 1963) war die Runde der Zeitzeugen: Christian Quadflieg, Marie-Luise Marjan und vor allem Maximilian Schell wussten pointiert und unterhaltsam Anekdoten über Stärken und Schwächen des schillernden Gustaf Gründgens zu erzählen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?