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Neue Rolle: Sascha Hehn: Ich freu’ mich, endlich der Böse zu sein

Das leicht diabolische Grinsen hat er schon drauf: Sascha Hehn am Montag in Mainz – mit großer Brille und abgewetzter Lederjacke.

Das leicht diabolische Grinsen hat er schon drauf: Sascha Hehn am Montag in Mainz – mit großer Brille und abgewetzter Lederjacke.

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dpa

In Birkenstock-Sandalen stapft der Star durch den Schnee. Er sitzt lässig zurückgelehnt, spricht leise und überlegt. Sascha Hehn (58) ruht in sich selbst. Der ewige, perfekte Schwiegersohn aus der guten, alten „Schwarzwaldklinik“ (dort spielte er den legendär en Playboy „Dr. Udo Brinkmann“) steht vor dem zweiten großen TV-Frühling.

Im Januar steht der Ex-Stewart erstmals als neuer „Traumschiff“-Kapitän vor der Kamera. Und jetzt präsentiert ihn sein Haussender ZDF auch noch als Kopf des spannendsten Comedy-Projektes 2013.

Mit einer zweiten Serie sieht man noch besser (aus): In „Lerchenberg“ (benannt nach der Senderzentrale des „Zweiten“ im gleichnamigen Mainzer Stadtteil) spielt der Frauenschwarm sich selbst! Die Story: Schauspieler „Sascha“ startet ein Comeback und nervt das ZDF, bis er eine Rolle bekommt. Mault jeden an, intrigiert sich zu Engagements.

Dieser Hehn ist richtig fies! „Die Rolle ist böse und subversiv – und ich bin total happy damit“, sagt Hehn, als EXPRESS ihn am Montag beim Dreh in Mainz trifft. „So eine Rolle ist eine Herausforderung. Ich verarsche mich damit selbst. Es freut mich, so was jetzt spielen zu dürfen.“

Für ihn ist das Projekt, angelehnt an erfolgreiche US-Serien wie „30 Rock“, eine „echte Innovation“. Und Regisseur Peter Binder ließ durchblicken, dass die Serie quasi für Hehn geschrieben wurde: „Wir haben sofort an ihn gedacht. Wenn er nicht gewollt hätte, hätten wir ein Problem gehabt.“ Aber Hehn war Feuer und Flamme: „Es braucht Mut, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Aber es ist auch sehr witzig.“

Die erste Staffel (4 Folgen) ist fertig, läuft Ostern. Hehn wirbt schon fleißig für eine Fortsetzung: „Wenn meine Kollegen das sehen und mitmachen wollen, sollen sie mich ansprechen. Leute, wir schreiben Euch da alle rein!“