Seit Beginn dieser Saison schwärmt Fußball-Deutschland von Hoffenheim. Und manchmal auch vom HSV, der sogar ohne Rafael van der Vaart eine ganz starke Rolle in der Bundesliga spielt. Seltsamerweise redet kaum einer von einem anderen Emporkömmling: Hertha BSC, in den vergangenen Jahren mit dem Kampf gegen das Mittelmaß beschäftigt, hat sich still und leise - so, wie Trainer Lucien Favre arbeitet - auf den 2. Tabellenplatz vorgespielt. Ohne Spektakel, aber mit einem erstaunlichen Siegeswillen. Die Liga täte gut daran, Arne Friedrich und Co. ernst zu nehmen. Nicht auszuschließen, dass Berlin sonst am Saison-Ende Deutschlands Hauptstadt auch im Fußball ist.