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Nach Volksfest-Prügelei : Rosenheim-Cop akzeptiert sein Urteil nicht

Der ehemalige Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Rosenheim Rudolf M. weigert sich, sein Urteil zu akzeptieren.

Der ehemalige Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Rosenheim Rudolf M. weigert sich, sein Urteil zu akzeptieren.

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dapd

Traunstein -

Nach einer Volksfest-Prügelei war der frühere Rosenheimer Polizeichef Rudolf M. wegen Körperverletzung verurteilt worden. Doch der 51-Jährige will seine elfmonatige Bewährungsstrafe nicht akzeptieren. Am Dienstag legte sein Anwalt gegen das Urteil Revision ein.

Vor dem Traunsteiner Landgericht hatte der Verteidiger des Polizeichefs zum Urteil noch gesagt: „Ich denke, wir könnten damit leben.“ Immerhin wäre Rudolf M. seiner Amtsenthebung mit dem Urteil knapp entgangen. Erst ab einer einjährigen Haftstrafe hätte er sein Amt verloren.

Von seiner Schuld zeigten sich die Richter überzeugt. Rudolf M. habe im im Herbst 2011 den Kopf eines gefesselten 15-Jährigen auf der Wache des Rosenheimer Volksfestes mindestens zweimal gegen eine Wand geschlagen. Danach sei der Junge von ihm auch noch getreten und geohrfeigt worden.

Nach der Revision gegen das Urteil landet der Fall vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.



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