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Nach radikalem Strategiewechsel : E.on mit Rekordverlust von 3,16 Milliarden Euro

Seit der Gründung hat E.on den bisher größten Fehlbetrag einbüßen müssen.

Seit der Gründung hat E.on den bisher größten Fehlbetrag einbüßen müssen.

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dpa

Düsseldorf -

E.on hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 3 Milliarden Euro Verlust verzeichnen müssen. Deutschlands größter Energiekonzern hat damit den schwersten Fehlbetrag seit der Gründung im Jahr 2000 einbüßen müssen. Damit zeichnen sich erste Spuren nach dem geplanten Radikalumbau der Unternehmensstruktur ab.

Hauptgrund war eine harte Bestandsaufnahme über den tatsächlichen Wert von vielen Geschäften als erster Schritt des Konzernumbaus. Das führte zu Abschreibungen von 5,4 Milliarden Euro, auf die der Konzern aber schon vor Monaten eingestimmt hatte.

Den Düsseldorfern machen die Folgen der Energiewende zu schaffen. Das klassische Stromgeschäft wirft wegen des wachsenden Anteils von Sonnen- und Windenergie immer weniger Geld ab. Zudem häufte Eon durch seine Expansion einen Schuldenberg von 31 Milliarden Euro an. Ende 2013 hatte der Konzern 62.200 Mitarbeiter.

Im Laufe des Tages werden mehr Details zu den Jahreszahlen erwartet.

(thd/dpa)





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