Wir hoffen, sie hat heute keine Genickstarre: Hollywood-Minimaus Hayden Panettiere (der Ami sagt: "Pan-Uh-Tee-Air-Ee") warf Sonnabendnacht immer wieder gekonnt den Kopf in den Nacken, um Wladimir Klitschko (33) schöne Augen zu machen! Der Box-Star zeigte sich in der Color Line Arena bei der "Best of Musical"-Gala der Stage Entertainment erstmals offiziell mit seiner neuen Flamme.
Die 1,55 Meter kleine Schauspielerin (am ehesten bekannt durch die US-Serie "Heroes") hatte dafür extra ihre 14-Zentimeter hohen Plateau-Pumps angelegt, doch die Lippen von 1,98-Riese Wladimir blieben unerreichbar. Ein Kuss war nicht drin. Ein paar warme Worte über die frische Verliebtheit ebenfalls nicht. Wladimir verweigerte jeden Kommentar und die 20-jährige Hayden brachte der versammelten Presse gegenüber nur einen Satz hervor: "Es ist so kalt hier in Hamburg!" In der Tat, es ist kalt. Und wirklich herzerwärmend wirkte auch die Beziehung Klitschko/Panettiere an diesem Abend nicht. Hand in Hand zog der Womanizer seine Kleine hinter sich durch die Menge, innigere Zuneigungsbekenntnisse blieben aus.
"Ich kenne Hayden nur aus der Zeitung, mein Bruder hat sie mir noch nicht vorgestellt, ich denke, das holt er heute nach", sagte Vitali Klitschko, der mit seiner Frau als einer der ersten Gäste bei der Gala erschienen war. Warum Wladimir seinem engsten Vertrauten die auserwählte Herzensdame nicht in privater Runde, sondern ausgerechnet am rummeligen roten Teppich vorstellen wollte, fragte sich da so mancher. Entsprechend holprig fiel Haydens US-stereotype Begrüßung ("Hi, nice to meet you!") bei der Bekanntmachung mit dem Vielleicht-Schwager in spe aus. Den Rest des Abends ließen sich Wladimir und sein süßes New-York-Girl abschirmen.
Wesentlich relaxter gaben sich die weiteren Gäste bei der Gala in der Arena, darunter Entertainerin Kim Fisher ("der Klitschko und sein Krümel interessieren mich überhaupt nicht"), "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers (wie immer am charmantesten), HSV-Neuzugang Ruud van Nistelrooy (hatte keine Lust, den Abend im Hotel abzuhängen) und Transen-Trash-Granate Lorielle London (tröstete sich mit ihrem Manager).
Auf der Bühne sorgte Udo Lindenberg mit seiner Ballade "Hinterm Horizont" für einen Überraschungsauftritt. Mit "Stage Entertainment" produziert der Panik-Papst in Berlin gerade sein eigenes Musical. "Es geht um eine große schicksalhafte Liebe, die verboten war, um mein Mädchen aus Ostberlin", erklärte Udo und kündigte an: "Das wird eine geile Rockshow!"