MOPO-TEST
Fahren mit Erdgas: Testbericht des VW Passat Variant TSI EcoFuel
Foto: hfr
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Wir haben mal den VW Passat Variant getestet und erechnet, ab wann sich die EcoFuel-Variante lohnt.
Gas? Nicht gleich abwinken. Diese Antriebsart hat nichts mehr mit der in den Fünfzigern gemein, als solche Autos noch mit Generator liefen und alle 100 km nach einem Sack Holz schrien. Moderne Erdgasautos sind sauber, sicher und besonders sparsam. Bieten aber dennoch Power und Biss wie ihre Benzin-Brüder. So leistet der VW Passat TSI EcoFuel 150 PS.
Die PS-Daten gelten übrigens sowohl für den Erdgas- wie für den Benzinbetrieb - die Techniker haben so lange am Aggregat getüftelt, bis beide Kraftstoffe die Leistung brachten. Im Fall der Passat-Limousine wurde der Benzintank von 70 auf 31 Liter verkleinert.
Und wie fährt sich der Gas-Variant? Genauso angenehm wie sonst als reiner Benziner. Richtig leise macht er sich in die Spur. Bei Antritt wie auch Zwischenspurts stellt der Motor dennoch immer genügend Dampf zur Verfügung. Dem Fahrer werden stets sowohl CNG- als auch Benzin-Füllstand angezeigt. Der Wechsel von Benzin auf Gas geschieht völlig ruckfrei. Im Durchschnitt begnügt sich der EcoFuel-Passat mit 4,5 kg Erdgas. Summa summarum rechnet sich der Erdgas-Variant, alle Fixkosten eingerechnet, ab 18000 Kilometer pro Jahr. Sauber ist der Wolfsburger im Übrigen auch. Er emittiert an CO2 nur 124 g/km. Zum Vergleich: Ein 1.8 TSI (160 PS) schafft gerade mal 174 g/km.
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Nach Opel schickt auch VW einen aufgeladenen Erdgasmotor ins Rennen. Den Anfang macht der Passat; Touran und Caddy folgen sicher bald. Denn der kleine 1,4-Liter-TSI leistet stramme 150 PS und räumt mit dem Vorurteil auf, ein Erdgasantrieb sei lahm.
Ford verzichtet beim C-Max - Basis ist der Focus - auf die sieben Sitze wie im Opel Zafira. Auch die Turbo-Technologie ist noch nicht in Köln angekommen. Dennoch ist der C-Max mit 126 PS im Erdgasbetrieb ordentlich motorisiert.
Mit gleicher Technik wie im C-Max ist auch der normale Focus ausgestattet. D.h. Zweiliter-Duratec-Vierzylinder mit 145 PS, die im Erdgasbetrieb auf 126 PS sinken. Grund: Ohne Turbo befindet sich weniger Gas in den Brennräumen als im Benzinbetrieb.
Die B-Klasse ist gut für den Erdgasantrieb konzipiert. Im Boden ist Platz für 5 kleine Tanks, für insgesamt 16 kg Gas. Der Kofferraum ist etwas daher etwas kleiner.(minus 128 l). Nimmt man den Benzinmotor dazu, kommt die Erdgas-B-Klasse 1.000 km weit.
Der Doppel-Name ist Programm. Das erste "Panda" steht für "Benzin", das zweite "Panda" für "Erdgas". Der sympathische Italiener ist das kleinste Serienauto mit bivalentem Erdgasantrieb und wird in Polen gebaut.
Das jüngste Mitglied der Fiat-Erdgas-Familie ist der Grande Punto. Wie der Panda Panda ist auch der er bivalent ausgelegt.Wenn also die 13 kg in den Unterflur-Gastanks verbraucht sind, schaltet der Fahrer manuell auf den Benzin(45 l) um, kommt so 1.000 km weit.
Seit Mitte 2006 bietet VW seinen praktischen Familien-Van auch mit Erdgas an. Der Zweiliter-Motor mit 109 PS ist auf monovalenten Betrieb ausgelegt. Daher stecken verkleidet unterm Fahrzeugboden 3 Gastanks mit insgesamt 26kg Fassungsvermögen(reicht für 400 km).
Auch beim Erdgas-Touran gilt: Allein unterwegs sind die Fahrleistungen akzeptabel, besetzt mit Kind und Kegel sollte man die linke Autobahnspur meiden. Die 109 PS des Zweiliter-Motors halten den Fahrspaß in Grenzen. Ganz klar, der Touran braucht die 150 PS aus dem Passat TSI EcoFuel.
Seinem ungewöhnlichen Aussehen zum Trotz ist der Fiat Doblò ungemein praktisch und geräumig. Allerdings nicht mehr ganz so wie die Diesel- und Benzinvarianten. Denn er behält seinen Benzintank in ganzer Größe und für die beiden Erdgasbehälter(fassen 22kg) bleibt nur der Kofferraum, der von 750l auf immer noch praktikable 530 Liter schrumpft.
Einen Erdgasantrieb im Zafira gibt es schon länger. Mit 94 PS ist der kompakte Van allerdings ziemlich schwach auf der Brust. Für mehr Feuer unterm Hintern sorgt nun ein 150 PS starker Turbomotor, der erste mit Erdgasantrieb, wie Opel sagt.
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VW Passat Variant TSI EcoFuel
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VW Passat Variant TSI EcoFuel
Der Motor leistet 150 PS. Geht das Gas im Tank zur Neige, stellt der Motor automatisch auf Benzinbetrieb um.
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Der Benzintank wurde verkleinert, der frei gewordene Platz durch eine CNG-Flasche genutzt, die sechs Kilo fasst.
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Zwei weitere Tanks mit 15 Kilo Fassungsvermögen liegen hinter der Hinterachse, an der Stelle der Reserveradmulde.
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Innen herrscht strenge Funktionalität im VW-Design.
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Von außen sieht man dem VW Passat nicht an, welcher Motor unter der Haube steckt.
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Der VW Passat Variant TSI EcoFuel. Wir haben ihn für Sie getestet.
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