Monopoly ist seit Generationen eines der populärsten Brettspiele. Schon seit 1935 wird um Parkstraße und Schlossallee gefeilscht.
Im 21. Jahrhundert wird das beliebte Spiel aber nicht mehr nur auf einem viereckigen Stück Pappe, sondern in der virtuellen Welt gespielt - „Google Maps“ macht's möglich.
Bei www.monopolycitystreets.com kann man kostenlos mitspielen. Aber lohnt sich das überhaupt? MOPO.DE hat es für Sie getestet:
Für einen Neuling ist der Start schwierig. Eine einfache und schnelle Anleitung für Einsteiger fehlt. Nur versteckt in den Spielregeln findet sich der Hinweis: Eine freie Straße suchen und auf „Kaufen“ klicken. Jetzt kann das Spiel beginnen.
Ist die erste Straße gekauft, kann man auch gleich ein Haus bauen. Ermuntert durch dieses Erfolgserlebnis geht die Suche nach anderen freien Straßen in der Stadt weiter.
Ernüchterung kommt auf: Fast ganz Hamburg ist schon ausverkauft. Die langen Ladezeiten stören und das Spiel wirkt schwerfällig. Nach einiger Zeit sind drei Straßen gekauft und ein paar Häuser gebaut, das Einstiegskapital von 3 Millionen Dollar ist schnell weg. Und was jetzt? Es heißt warten, denn das Spiel ist auf einen längeren Zeitraum angelegt. Wer Miete kassieren und Bonuskarten erhalten will, muss sich jeden Tag anmelden.
Das Spiel bestraft Nachlässigkeit: Ist das eigene Konto zwei Wochen nicht aktiv, geht der gesamte Besitz zur Bank und man fängt wieder bei Null an. Wer also mal in den Urlaub will, sollte gar nicht erst mit dem Spielen anfangen.
Das Fazit von „Monopoly City Streets“ ist ernüchternd. Die gute Idee und die anfängliche Euphorie werden schnell von technischen Problemen und den strengen Spielregeln überschattet. Nur für eingefleischte Monopoly-Fans, die genug Zeit haben, ist das Spiel interessant.
Positiv:
+ Aus Parkstraße und Schlossallee wird Jungfernstieg oder Reeperbahn
+ Die ganze Welt wird zum Spielfeld
Negativ:
- Einstieg fällt schwer
- Lange Ladezeiten, Spiel wirkt schwerfällig
- Fast alle Straßen in Hamburg sind schon verkauft
- Man muss jeden Tag spielen, um voranzukommen
- Eigentlich darf man nie mehr in den Urlaub fahren
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?