Es ist eine Plage: Immer mehr Musik-Dilettanten machen Hamburgs S-Bahnen und Kneipen unsicher. Sie stammen meist aus unseren südosteuropäischen Bruderstaaten und beherschen ihre Instrumente so gut wie ein Ostfriese das Bergsteigen. Doch die Hamburger spenden ihnen auch noch Geld! Aus Mitleid? Zugegeben: Ein Mal gab ich auch einen Euro. Mit einer Bedingung: Die Lärm-Kombo sollte sofort von meinem Tisch verschwinden. Die "Musiker" lächelten wissend ob meines Wunsches - und nervten die Gäste in der anderen Ecke des Restaurants. Jeder hat so sein Geschäftsmodell ...
Mathis Neuburger