Gestern Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Entspannt biege ich in die Elbchaussee ein, will gemütlich zur MOPO fahren. Wie immer staut sich der Verkehr auf Höhe des Louis C. Jacob. Nur der Schnösel im Auto hinter mir hat das noch nicht kapiert. Im feinen Anzug sitzt er hinterm Steuer, bewundert sich alle zehn Sekunden im Spiegel und drängelt wie Michael Schumacher beim Formel-1-Comeback. Auffahren auf einen Meter, gestikulieren und per Schlangenlinie anzeigen, dass der Tross aus 20 Wagen doch mal schneller fahren soll. Nach zehn Minuten biege ich völlig genervt ab. Auf Nimmerwiedersehen!