Eigentlich müsste er nur so weitermachen wie zuletzt. Mit Toren am Fließband. Aber ist Mladen Petric dazu auch imstande? Von einer "Scheiß-Situation" sprach der Kroate nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen mit dem HSV. Er ist gekränkt.
Nach dem offen ausgetragenen Krach mit Klubboss Bernd Hoffmann setzte Petric' Berater Volker Struth nochmals nach. Dass sein Klient (verdient 2,5 Millionen Euro jährlich) mittlerweile als Raffzahn hingestellt wird, geht ihm gegen den Strich. "Bernd Hoffmann kannte unsere Vorstellungen seit Monaten", so Struth. "Wenn er der Meinung war, dass das nicht geht, hätte er es doch gleich sagen können. Die Signale aber waren andere. Die Art und Weise, wie das abgelaufen ist, war einfach nicht okay." Und weiter: "Mladen gehört zu den zehn Topstars der Liga - aber es gibt weit über 50 Spieler, die in der Bundesliga besser verdienen als er."
Bruno Labbadia hofft, dass Petric den gesamten Spuk aus seinem Kopf verbannt, "denn wir haben ein sehr wichtiges Spiel vor der Brust." Mit einem Tor bei der Hertha könnte "Magier" Mladen zeigen, wo der Hammer hängt.