Bruno Labbadia hatte eigentlich nur einen konkreten Kritikansatz. "Wir waren wieder nicht durchschlagskräftig genug", befand der Coach. Marcus Berg als alleinige Spitze – da kommt nicht viel. Nach gutem Beginn war der Schwede fast 70 Minuten lang ein Ausfall. Labbadia braucht Mladen Petric. Gestern kam der Kroate in der 61. Minute ins Spiel.
"Gut, dass wir jetzt eine Woche Zeit haben, uns auf das nächste Spiel vorzubereiten", sagt der Magier, "ich bin sehr zuversichtlich, dass es uns gelingt, dann auch mal wieder einen Dreier einzufahren." Sein Mitwirken wäre dabei natürlich ein immenser Vorteil. Petric: "Ich hoffe, dass ich am nächsten Wochenende mehr Kraft haben werde."
In der letzten halben Stunde kam der HSV gestern kaum noch in Tornähe – genau dort entwickelt Petric aber seine Stärken. Wie wär’s also mal mit `nem Startelf-Einsatz? "Ich kann da keine Prognosen abgeben", sagt der Magier. Ausschließen will Petric nichts, aber in der kommenden Trainingswoche hart arbeiten, um Nürnbergs Katastrophenabwehr (0:4 in Dortmund) kräftig durcheinanderzuwirbeln.