Die Verwunderung war groß - auch bei dem Betroffenen selbst. "Ich habe mich gewundert, dass ich nicht in der Startelf stand. Aber das entscheidet der Trainer. Die Pause war okay", so Top-Torjäger Mladen Petric, der gegen Amsterdam auf die Bank musste.
Coach Martin Jol konnte die Aufregung nicht verstehen. "Wenn ich wüsste, dass wir mit Petric jedes Spiel gewinnen würden, würde er immer auflaufen. Aber so ist es nicht. Wir haben drei Stürmer. Nicht alle können immer spielen. Noch ist Petric nicht bei 100 Prozent." Dennoch bleibt der Kroate mit zehn Pflichtspieltoren der gefährlichste Angreifer dieser Saison. Eine Rückkehr in die Startelf morgen in Bochum gilt als sicher. "Ich hoffe, dass ich wieder spielen werde. Wir müssen uns zusammenreißen und mit dem Selbstvertrauen aus dem Pokal-Spiel dort auflaufen", so Petric.