Fast möchte man sich die Augen reiben. Auf dem Bürgerschaftsantrag für neue Radfahrstrategien steht nicht GAL, sondern CDU. War aber auch an der Zeit, auf die gebeutelten Radfahrer zuzugehen. Hat der rot-grüne Senat im Jahr 2001 noch 4,4 Millionen Euro in die 1800 Radwege-Kilometer investiert, schießt der CDU-Senat nur noch 200000 Euro dazu. Immerhin: In diesem Jahr gibts die Einmalzahlung von drei Millionen Euro. Nun also will die Union die Radfahrpolitik ändern. Schluss mit den Rumpelpfaden, die das Ergebnis einer dezentralen Baupraxis sind. Die Baubehörde soll eine Art Controller werden und herausfinden, wo Radwege miteinander verbunden werden sollten und was das kostet. So jemanden leistet sich fast jede moderne Firma. Warum nicht auch mal die Politik? Die Biker wirds freuen.