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Kritik an Friedrich Schirmer

"Mehr Gelassenheit" fordert Friedrich Schirmer von den Medien, fühlt sich nach flauem Start und dem Mega-Flop "Oh die See!" von der Keule der Kritiker misshandelt. Und man mag dem Theatermann seinen Frust nicht mal verdenken. Denn da hat er ja Recht: Es ist keine gute Hamburger Tradition, Schauspielhaus-Intendanten nach kurzer Zeit in die Wüste zu wünschen - obwohl alle Zeit gebraucht haben, bevor sie das Riesen-Haus im Griff hatten. Und ohne die drastische Kritik auch der MOPO an Tom Strombergs Anfängen hätte der Beust/Schill-Senat ihn später nicht so fix aus der Stadt jagen können. Aber: Sachliche Berichte über Probleme an Hamburgs größtem Theater - die müssen sein, die sind einfach nur unser Job. Wir alle brauchen halt mehr Gelassenheit beim Thema "Schauspielhaus". Und Schirmer auch mehr Zeit.

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Datum:  18.1.2006
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Thomas Hirschbiegel

Aufschriften auf Firmenwagen sind immer wieder ein ergötzliches Thema. Jetzt stand ich am Eimsbütteler Markt hinter einem Transporter, auf dem stand: „Vor Ihnen fahren die Maler mit Freude am Beruf.“