Drei Gründe, Hamburg zu lieben: Die Stadt ist schön weltoffen, schön grün, hier ist schön viel los. Und viertens: Das kulturelle Angebot ist schön reichhaltig.
Drei Gründe, Hamburg zu hassen: Viel zu viele Tauben und zu viel Hundedreck; das Überangebot an Live-Musik in den U-Bahnen.
Hier fühl’ ich mich wohl: Neben meinem eigenen kleinen Garten am Haus in meinem Lieblings-Naherholungsgebiet: dem botanischen Garten in Klein Flottbek.
Hier schmeckt’s mir: Mein Lieblingsladen in Winterhude ist das „Edenhall“ (Semperstraße): Im Angebot dieser gemütlichen Eckkneipe finden sich diverse Biersorten, tolle Weine und gutes Essen. Aber bevor ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg mache, schaue ich auch gerne mal auf einen Absacker im „Café Paris“ (Rathausstraße) vorbei.
Total überschätzt ... sind die angeblich so tollen Einkaufsmöglichkeiten in den abertausend Geschäften der Innenstadt (ich bräuchte ’ne simple Salatschleuder!).
Viel besser als sein Ruf ... ist der verpönte Hamburger Slang. Gerade wo doch Bayerisch und Österreichisch immer schon als salonfähig gelten. Das Hamburgische ist liebenswert und charmant, und ich könnte Loki und Helmut allein deshalb stundenlang zuhören.
Was mich glücklich macht: Ein leckeres italienisches Pastagericht (natürlich selbstgekocht) und ein guter Tropfen Wein im Kreise lieber Menschen bei mir daheim.
Was mich ärgert: Unprofessionalität.
Meine Schwächen: Ich bringe es einfach nicht fertig, mir endlich ein Klavier zu kaufen.
Meine Stärken: Humor in allen Lebenslagen.
Daran arbeite ich gerade: An den Rollen meiner Schüler, die ich an der Freien Schauspielschule Hamburg unterrichte. Und an meiner eigenen Rolle im Ohnsorg-Theater als „Charley sien Tante ut Brasilien, wo de Apen wohnt“ – allabendlich für mich ein turbulentes Vergnügen.
Darauf freu’ ich mich: Auf den Umzug des Ohnsorg-Theaters ins Bieberhaus am Hauptbahnhof. Ab der Spielzeit 2011/2012 geht hier das Theater weiter.