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MASSEN-CASTING

Riesen-Andrang bei Casting zu X-Factor

Massenandrang im Edelfettwerk

Was für ein Mistwetter. Es ist kalt, windig und es regnet. Aber diese 500 jungen Leute, die da leicht bekleidet in der Schnackenburgallee auf dem Bürgersteig bibbern, müssen da durch. Sie wollen berühmt werden - und da muss man eben auch mal die Zähne zusammenbeißen können. Anlass der Quälerei: In der Diskothek "Edelfettwerk" (Eidelstedt) gab es gestern ein Casting für eine neue Gesangs-Show.



Schon wieder eine Casting-Sendung? Ja, schon wieder. Nach RTL und ProSieben begibt sich nun auch Vox in den Sängerwettstreit. "X Factor" heißt die Show, die aus England kommt und dort Stars wie Leona Lewis ("Bleeding Love") hervorgebracht hat. Sendestart ist im Sommer, in der Jury sitzen unter anderen Sarah Connor und Star-Trompeter Till Brönner.



Gestern nun das Casting in Hamburg. Morgens waren schon 500 Leute da, um 12 Uhr stehen die nächsten 500 Kandidaten vor der Tür. Ein Geschäftsmann, der sich an der Menge vorbeiquetscht, schüttelt den Kopf. "Die sollen lieber eine Ausbildung machen", sagt er.



Ein buntes Völkchen ist gekommen, die meisten davon um die 20 Jahre alt, viele mit Gitarre in der Hand. Die Mädchen haben sich rausgeputzt, zum Beispiel die Zwillinge Alina und Emilija (17) aus Elmshorn. Auf Stöckelschuhen und im Mini-Minikleid stehen sie in der Schlange, während Mama im Auto wartet. "Wir haben heute extra die Schule geschwänzt", sagen sie und kichern. Bevor die Kandidaten vor die echte Jury kommen, treffen die Vox-Redakteure eine Vorauswahl. Wer diese Hürde gestern gemeistert hat, darf am Sonntag vor Sarah Connor + Co. ran.



"X Factor", das ist übrigens die englische Bezeichnung für das "gewisse Etwas". Ob die Hamburger Kandidaten das gewisse Etwas haben? Sehen Sie selbst.

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Datum:  8.5.2010
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