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Lola-Gala: Krebsdrama gewinnt Deutschen Filmpreis

Regisseur Andreas Dresen freut sich über die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Regie“ zusammen mit der Preisträgerin Alina Levshin „Beste Weibliche Hauptrolle“ und Milan Peschel (r) „Beste Männliche Hauptrolle“.

Regisseur Andreas Dresen freut sich über die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Regie“ zusammen mit der Preisträgerin Alina Levshin „Beste Weibliche Hauptrolle“ und Milan Peschel (r) „Beste Männliche Hauptrolle“.

Foto:

dpa

Berlin -

Der Deutsche Filmpreis in Gold geht an Andreas Dresens' Krebsdrama „Halt auf freier Strecke“.

Das wurde am Freitagabend bei der Lola-Gala in Berlin bekanntgegeben. Der Film erzählt von einem Familienvater, der an einem Hirntumor stirbt. Das Drama gewann insgesamt vier der begehrten Auszeichnungen: Der 48-jährige Dresen („Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“) wurde für die beste Regie geehrt.

Außerdem gewannen Milan Peschel als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Sterbender sowie Otto Mellies in einer Nebenrolle.

Drei Lolas gingen an das Neonazi-Drama „Kriegerin“ von Regisseur David Wnendt. Der Favorit des Abends, Christian Petzolds DDR-Drama „Barbara“, war zwar mit acht Nominierungen ins Lola-Rennen gegangen, gewann dann aber nur die Silberne Lola für den besten Spielfilm.

Roland Emmerichs „Anonymus“ war ein weiterer großer Gewinner des Abends: Der im Studio Babelsberg bei Berlin gedrehte Shakespeare-Film mit Vanessa Redgrave und Rhys Ifans holte sich sechs Lolas: für die beste Tongestaltung, das beste Maskenbild, die beste Filmmusik, das beste Kostümbild, den besten Schnitt sowie die beste Kamera/Bildgestaltung.

Die Lola ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern die höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film.