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Lena Meyer-Landrut: Jetzt fließen die Millionen

Lena Meyer-Landrut

Foto: dpa

Vor drei Monaten kannte Lena Meyer-Landrut (19) kaum einer. Und jetzt? Mit Können, Glück und Mentor Stefan Raab (43) wurde sie zur echten Goldmarie - und hat so schon geschätzte 2,3 Millionen Euro eingespielt.



Die Rechnung: Sie verkaufte knapp 200 000 Alben ("My Cassette Player"). Geschätzte 600 000 Mal wurden ihre Lieder aus dem Internet heruntergeladen. Dazu verkaufte sie circa 100 000 CD-Singles. "Damit dürfte Lena über zwei Millionen Euro eingespielt haben", so Eva Kiltz, Geschäftsführerin des Verbandes unabhängiger Musikunternehmen (VUT). "Sollte sie in Oslo erfolgreich abschneiden, werden die Verkaufszahlen danach in ganz Europa kräftig ansteigen."



Was für ein Erfolg. Und das erst seit dem 12. März. Da sang Lena im Finale der TV-Show "Unser Star für Oslo" erstmals ihren Grand-Prix-Hit "Satellite". Klar, dass das gesamte Geld nicht allein in Lenas Tasche fließt. Eine Menge Leute verdienen mit. MOPO und VUT zeigen anhand geschätzter, branchenüblicher Angaben, wen die Schülerin reich macht:



Der Löwenanteil dürfte an die Plattenfirma "Universal" gehen. Im Regelfall gehen von jedem Album 20,1 Prozent an das Label. Der verkaufende Händler kassiert noch einmal 22 Prozent jeder Platte. Auch Vater Staat hält die Hand mit 19 Prozent Mehrwertsteuer auf. Aber damit ist noch lang nicht Schluss. Der Vertrieb (Marketing, Logistik) bekommt laut VUT 18,5 Prozent. Der Hersteller bekommt 5,33 Prozent. Dazu will die GEMA einen Anteil (0,42 Prozent).



Der Produzent (bei Lena Stefan Raab) kriegt ein Prozent, 3,7 Prozent der Autor (zum Teil wieder Raab). Und wie viel bleibt für Lena selbst? Normalerweise bekommen die Künstler 9,9 Prozent. Von jedem Album, welches 15,90 Euro kostet, also nur 1,58 Euro.



(mbö)



Lena Meyer-Landrut in Oslo

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Datum:  27.5.2010
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