Kindheit und Jugend verbrachte Laura Veirs in Colorado Springs, aber Musik interessierte sie dabei nicht sonderlich. Erst mit 20 Jahren änderte sich das, und während der College-Zeit in Minnesota spielte sie in einer feministischen Punk-Band. Nach der Uni stieß die Geologin auf den Folk, den sie heute im Alter von 37 mit so großer Intensität spielt. Das aktuelle Album "July Flame" bedeutete nach einer rockigen Phase die Rückkehr zum Ausgangspunkt: also bis aufs Gerippe reduzierte Akustik-Songs mit einem Feingespür für zarte Melodien und dezente Orchestrierungen. Da passt es, dass sie mit kleiner Besetzung auftritt. (sn)
6.2., 21 Uhr, Uebel & Gefährlich