Der HSV, der FC St. Pauli und Hansa Rostock nehmen gemeinsam am Aktionstag "Hamburg - und alle stehen auf!" teil. Dabei geht es es um eine Demonstration im Rahmen der Kampagne "Laut gegen Nazis" für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Gewalt, Hass und Menschenverachtung.
Nachdem es in der Vergangenheit zwischen den Anhängern der Vereine mehrfach zu Auseinandersetzungen gekommen war, wollen die Klubs nunmehr ein Zeichen setzen.
Bei der Kundgebung am Sonnabend auf dem Spielbudenplatz der Hansestadt wollen St.-Pauli-Präsident Stefan Orth, HSV-Sportchef Bastian Reinhardt und Hansa-Vorstandsmitglied Peter Zeggel zu den Versammelten sprechen. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. Die Repräsentanten der Vereine wollen gegen 18.30 Uhr reden.
Zuletzt hatte der Überfall von HSV-Hooligans auf St.-Pauli-Anhänger für Aufsehen gesorgt. Dabei waren vier Personen, darunter eine Mutter, Jugendliche und ein gehbehinderter Mann, verletzt worden. Am 19. September bestreiten der HSV und St. Pauli im Hamburger Millerntor-Stadion das Lokalderby, bei dem Vereine, Fans, Polizei und Deutsche Fußball-Liga (DFL) zu einem gewaltfreien Nachmittag aufrufen.
(la/dpa)
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