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Krankenkassen bezahlen: Neues Gesetz: Muckibude auf Rezept

Fitness-Training in der Muckibude sollen Ärzte nach dem Willen des Gesetzgebers per Rezept verordnen dürfen.

Fitness-Training in der Muckibude sollen Ärzte nach dem Willen des Gesetzgebers per Rezept verordnen dürfen.

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Berlin Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Diabetes – die Liste von Krankheiten durch zu wenig Bewegung ist lang. Um etwas dagegen zu tun, führt die Bundesregierung jetzt ein „Rezept auf Sport“ ein.

Das neue Ärzte-Dokument soll nach MOPO-Informationen nicht nur für Sportvereine gelten, sondern auch für „qualitätsgesicherte Bewegungsangebote in Sport- oder Fitnessstudios wie insbesondere Kurse zur Verbesserung der Ausdauer sowie der Dehn- und Koordinationsfähigkeit“. Darauf einigten sich die Gesundheitspolitiker von Union und SPD. Das neue Gesetz soll morgen im Bundestag verabschiedet werden.

Menschen mit Bewegungsmangel können dann vom Arzt eine Präventionsempfehlung erhalten und diese bei der Kasse einreichen. Das neue Präventionsgesetz soll am Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden. Die Muckibude bezahlt von der Krankenkasse, und zwar nicht erst bei Reha-Maßnahmen.

Barmer GEK für das Gesetz

Jens Spahn (CDU), gesundheitspolitischer Sprecher der Union, zur MOPO: „Zig Millionen Menschen leiden unter Krankheiten, die durch mehr Bewegung vermieden werden können. Mit dem erstmals gesetzlich eingeführten Rezept auf Bewegung helfen wir bei der Vorbeugung und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Kassen weniger Kosten bei Medikamenten haben.“

Eine Sprecherin der zweitgrößten Kasse, Barmer GEK (8,6 Mio. Versicherte), begrüßte das: „Wenn durch eine Präventionsempfehlung in Form einer ärztlichen Bescheinigung künftig mehr Menschen aktiv etwas für die Gesundheit tun, ist dies positiv.“


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