Die Story: Die Idee, dass sie auch ein Paar sein könnten, ist Zack und Miri anscheinend nie gekommen. Seit vielen Jahren sind sie beste Freunde und teilen sich eine bescheidene Wohnung. Als ihnen eines Tages wegen unbezahlter Rechnungen Strom und Wasser abgestellt werden, beschließen Zack und Miri, neue Wege zu gehen, um ihren chronischen Geldnöten abzuhelfen. Warum nicht einfach einen Pornofilm drehen und den ins Internet stellen?, fragen sie sich, nachdem sie auf ihrem Klassentreffen einen Pornodarsteller getroffen haben. Gesagt, getan: Freunde werden zusammengetrommelt, ein paar Profis verpflichtet und der Coffeeshop, in dem Zack arbeitet, nach Feierabend in einen Filmset verwandelt. Als nach anfänglichem Zögern auch Zack und Miri für eine gemeinsame Sexszene vor die Kamera treten, merken die Umstehenden (mehr noch als die beiden selbst), dass da eigentlich doch viel mehr zwischen ihnen ist als bei besten Freunden üblich ...
Die Schauspieler: Spätestens seit dem Erfolg von "Beim ersten Mal" vor zwei Jahren zählt Seth Rogen zu den Komödienstars der Gegenwart. Wie vor ihm nur Adam Sandler, an dessen Seite er demnächst in "Funny People" zu sehen sein wird, hat er es geschafft, derbe Komik spielfilmtauglich zu machen. Zusammen mit Elizabeth Banks ("Vielleicht, vielleicht auch nicht") überzeugt er hier als typischer Slacker, dessen Leben noch keine wirkliche Richtung hat.
Der Regisseur: Angefangen mit dem noch für sehr wenig Geld gedrehten "Clerks" vor 15 Jahren hat sich Kevin Smith mit Komödien, die sich meistens um Männer drehen, die nicht so recht erwachsen werden wollen, sein eigenes kleines Universum geschaffen. Seth Rogens Komik passt perfekt. Und natürlich steckt auch dieser Film wieder voller popkultureller Anspielungen.
Fazit: Eine sehr witzige und eigentlich gar nicht so verdorbene romantische Komödie.