Die Story: Kurz nachdem das glückliche Lehrerpaar Fiona (Fiona Gordon) und Dom (Dominique Abel) mal wieder einen Tanzwettbewerb gewonnen hat, schlägt das Schicksal erbarmungslos zu. Einem Selbstmörder ausweichend, rauschen die beiden auf dem Heimweg mit ihrem Wagen voll gegen eine Wand. Fiona verliert ein Bein, Dom das Gedächtnis.
Fortan ist Schluss mit Rumba. Schlimmer noch: Beim Versuch, ihren Alltag zu meistern, stolpert das Paar Handicap-bedingt von einer Katastrophe in die nächste. Bald steht es ohne Job und Dach über dem Kopf da. Zu schlechter Letzt verirrt sich Dom auch noch nach dem Kauf eines Schokocroissants. Wird Fiona ihren Geliebten wiederfinden?
Die Schauspieler, Autoren und Regisseure: Fiona Gordon, Dominique Abel und Bruno Remy (zu sehen als Schokocroissant-Dieb) machen die Leinwand quasi zur Kleinkunstbühne. Von einer meist statischen Kamera eingefangen, entlädt sich ein wahres Slapstick-Feuerwerk, das in den besten Momenten an die Filme Jacques Tatis erinnert, in den schlechteren dagegen eher an Kasperle-Theater. Die Ausstattung ist spartanisch, aber farbenfroh, gesprochen wird wenig. Das meiste erschließt sich allein über Körpersprache. Und in dieser Hinsicht erweisen sich die beiden Hauptdarsteller als überaus gelenkig. Eine Weile trägt das Konzept, das hauptsächlich vom Spannungsverhältnis zwischen Tragik und Komik lebt. Auf Dauer wird's jedoch etwas öd - nicht zuletzt deshalb, weil einige Szenen allzu breit ausgewalzt werden.