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KOMÖDIE

Mord ist mein Geschäft, Liebling

Die Story: Der smarte Profikiller Toni Ricardelli bekommt den Auftrag, den Ex-Mafioso Enrico Puzzo umzulegen, bevor der seinen Enthüllungsroman auf den Markt bringen kann. Kaum hat er seinen Job erledigt, taucht unvermittelt die süße Julia auf, die Puzzo für ihren Verlag zurückgewinnen will. Nur zu gern lässt der jäh von Amors Pfeil getroffene Toni Julia im Glauben, er sei der von ihr gesuchte Autor. So kann er erst mal in ihrer Nähe bleiben. Dumm nur, dass auch Mafiaboss Marino meint, Puzzo weile noch unter den Lebenden. Bald hat Toni ein Heer von Berufskollegen am Hacken...



Die Schauspieler: Leider billigt das Drehbuch Rick Kavanian nur wenige wirklich lustige Szenen zu, so dass er in der Hauptrolle sein komisches Talent kaum ausspielen kann. In dieser Hinsicht hat es Nora Tschirner schon etwas besser, die sich als schusselige Julia tapfer durch einige Slapstick-Einlagen kämpft. Die meisten Lacher verbucht allerdings Christian Tramitz als Tonis bayerisch parlierender Killerkollege Münchinger, dessen Handy immer im falschen Moment klingelt. Echte Clous sind die kurzen, aber markanten Auftritte von "Django" Franco Nero als kotzbrockig-exzentrischem Puzzo und Schwergewicht Bud Spencer als Tonis blindem Manager Pepe.



Der Regisseur: Sebastian Niemann ("Hui Buh") schwebte eine moderne Version klassischer Screwball-Komödien vor. Dazu mangelt es seinem Werk jedoch an treffendem Dialogwitz. Aber auch als Mafia- und Verwechslungskomödie funktioniert der Film nur bedingt. Dabei ist es nicht so, dass Niemann und sein Co-Autor Dirk Ahner keine guten Einfälle gehabt hätten. Sie haben es nur versäumt, daraus ein Drehbuch zu entwickeln, das mehr bietet als ein paar skurrile Nebenfiguren und vereinzelte gelungene Gags.



Fazit: Schön ausgestatteter und bebilderter Filmspaß mit Drehbuchschwächen.

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Datum:  26.2.2009
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