MOPONews
News

KOMÖDIE

Jerry Cotton

Die Story: Der bekannteste FBI-Agent aller Zeiten trat 1954 seinen Dienst an und ist noch immer nicht im Ruhestand. Etwa 2700 Fälle hat er bislang gelöst, die weitaus meisten davon als Held einer deutschen Groschenheft-Romanserie. Doch auch auf der Leinwand war er schon zu sehen. Zwischen 1965 und 1968 schlüpfte George Nader acht Mal in die Rolle des New Yorker „G-Man“ Jerry Cotton. Der erlebt nun in Gestalt von Christian Tramitz seine Kino-Wiederauferstehung – und muss gleich in eigener Sache ermitteln. Grund dafür sind zwei Morde, die ihm in die Schuhe geschoben werden sollen. Indizien deuten darauf hin, dass Cotton sowohl den Gangsterboss Sammy Serrano, dem er einen 200-Millionen-Dollar-Goldraub nicht nachweisen konnte, als auch seinen FBI-Partner Ted Conroy auf dem Gewissen hat. Die Ermittlungen leitet die beinharte Daryl D. Zanuck von der Dienstaufsicht. Cotton bleibt nichts anderes übrig, als unterzutauchen und seinen ungeliebten neuen Kollegen Phil Decker zu bitten, ihm bei der Suche nach dem wahren Schuldigen zu helfen.



Die Schauspieler: Christian Tramitz wirkt in der Titelrolle recht schneidig. Und das umso mehr, weil die Figur des Phil Decker einer Generalrevision in Richtung „Schussel vom Dienst“ unterzogen wurde. Von Christian Ulmen kompetent verkörpert, sorgt Cottons Partner denn auch für den ein oder anderen Lacher.



Der Regisseur: Cyrill Boss und Philipp Stennert haben bereits Erfahrung mit 60er-Jahre-Filmstoffen. Mit „Neues vom Wixxer“ (2006) inszenierten sie eine köstliche Parodie auf die alten Edgar-Wallace-Streifen. Eine weitere Parodie wollten sie diesmal nicht abliefern. Ihnen schwebte mehr eine Buddy-Action-Komödie vor. Auf der Humorebene dominiert allerdings lahmer Klamauk. Und auch die Krimistory, für die das Regieduo selbst verantwortlich zeichnet, reißt keinen vom Hocker. Das Produktionsdesign dagegen ist absolut spitze. Es ist einem charmanten Retro-Look verpflichtet, bei dem selbst moderne Utensilien wie Handys nicht wie Fremdkörper wirken. Zudem kommen legendäre Cotton-Accessoires wie der rote Jaguar E-Type und die Kaliber-38-Knarre der Marke Smith & Wesson gut zur Geltung. Im Übrigen merkt man dem Film nicht an, dass nur ganz wenige Szenen tatsächlich in New York gedreht wurden. Hamburg und Berlin dienten als würdiger Ersatz.



Fazit: Optisch top. Aber sonst ...

D, , Cinemaxx (alle), Abaton, Hansa-Filmstudio, UCI (alle)





***

Weitere Meldungen News
Diese Bilder zeigen den mutmaßlichen iPhone-Dieb „Nelson“ (oben links), seine schwangere Freundin sowie einen Kumpel. Außerdem habe „Nelson“ Zeit, einen schönen Sonnenuntergang zu einzufangen, schreibt iPhone-Besitzerin Katy.

Der iPhone-Dieb knipste munter drauf los. Dumm nur, dass die eigentliche Besitzerin einen „Cloud“-Dienst von Apple aktiviert hatte: Von dem gestohlenen iPhone werden jetzt die Bilder des Mannes auf ihren Rechner übertragen.  mehr...

Superstar Lady Gaga hat Ärger mit ihren thailändischen Fans.

Der Superstar hat ihre asiatischen Fans gegen sich aufgebracht: Während ihrer aktuellen Tour kündigte sie an, in Bangkok eine gefälschte Marken-Uhr kaufen zu wollen. Es ist nicht der erste Eklat auf ihrer Asien-Tour.  mehr...

Bettina Wulff (l.) und ihre Nachfolgerin Daniela Schadt vor dem Schloss Bellevue.

Daniela Schadt löst ihre Vorgängerin ab: Die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck ist neue Schirmherrin von Unicef. Sie übernahm das Amt von Bettina Wulff.  mehr...

Datum:  11.3.2010
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Typisch Frau

Der Mai ist da, die Leute heiraten. So mit Mitte zwanzig kriegt die Frau die ersten „Hurra, wir trauen uns“-Einladungen.