Die Story: Der kleinkriminelle Autohändler Harry soll für einen gewissen Carlos eine Tasche mit nicht näher spezifiziertem Inhalt aus Polen holen. Weil er sich die Finger nicht selbst schmutzig machen will, wendet er sich in dieser Sache an seinen Kumpel Schorsch. Der wiederum gibt den Job an Mao weiter, die schließlich in den Imbissständlern Max und Johann zwei Dumme findet, welche sich tatsächlich um die Angelegenheit kümmern wollen. Als Harry spitzkriegt, bei wem sein Auftrag gelandet ist, schnappt er sich erbost Schorsch und fährt mit ihm sicherheitshalber den beiden Taschenabholern hinterher. Die rauschen wegen Max' Faible für bewusstseinserweiternde Substanzen bald von einem Drogentrip in den nächsten.
Die Schauspieler: Als zugedröhnte Dussel vom Dienst sind Michael Ostrowski und Raimund Wallisch in den Rollen von Max und Johann für manchen Lacher gut. Letzterer muss übrigens nicht selbst Drogen nehmen, um in einen Rauschzustand zu geraten. Es reicht, wenn das sein Kumpel tut (daher auch der Filmtitel "Contact High"). Noch schräger sind allerdings die beiden Typen, die von Detlev Buck bzw. Georg Friedrich in bester Spiellaune verkörpert werden: der betont schwuchtelige Harry und der durchgeknallte Wirrkopf Schorsch.
Der Co-Autor und Regisseur: Für sein psychedelisches Roadmovie ließ sich Michael Glawogger ("Slumming"), der das Skript zusammen mit Michael Ostrowski verfasste, von "White Rabbit" inspirieren. Ganz im Geiste dieses Drogensongs von Jefferson Airplane ist sein Werk eher als halluzinogener Trip denn als Film zu verstehen. Dementsprechend gleitet die oft klamaukige Handlung zunehmend ins Abstruse ab. Nicht zuletzt deshalb besteht aber auch die Gefahr, dass der Zuschauer irgendwann das Interesse verliert - selbst wenn der Regisseur für die drogeninduzierten Bewusstseinzustände seiner Antihelden noch so originell-surreale Bilder findet.
Fazit: Ein irrwitziges Werk, das sich allzu sehr darauf verlässt, dass sein Publikum vom titelgebenden Phänomen ergriffen wird.